MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GT3-Massaker im Platzregen Massenunfall bei NLS4 2024 im Streckenabschnitt Hatzenbach
VLN

NLS4 nach GT3-Massencrash im Hatzenbach unterbrochen

Das 6-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstrecken-Serie ist nach einem Massenunfall im Hatzenbach unterbrochen - Sieben GT3-Fahrzeuge eliminiert

Chaos beim 6-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS): Bei einsetzendem Platzregen flogen die Top 7 des Rennens auf Slicks ab. Alle Fahrer konnten sich aus eigener Kraft aus den Wracks befreien, doch der Hatzenbach gleicht einem Schrottplatz.

Folgende sieben Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt:
- Falken-Porsche #3 (Andlauer/Lynn)
- Falken-Porsche #4 (Glock/Menzel)
- Herberth-Porsche #5 (Kolb/Stippler)
- Prosport-Aston-Martin #17 (Dumarey/Böckmann/Balcaen)
- Landgraf-Mercedes #48 (Auer/Aron/Gounon)
- Dinamic-Porsche #54 (de Leener/Buus)
- Juta-Audi #8 (Veremenko/"SELV")

Nach einer trockenen ersten Runde kam es bereits am Ende der ersten Runde zu einer Berührung zwischen Frank Stippler und Nico Menzel im Kampf um die Führung. Auf dem Grand-Prix-Kurs und dem westlichen Teil der Nordschleife hatte es bereits zu regnen begonnen.

Obwohl die Strecke bereits sehr nass war, nutzte in der SP9 nur der equipe-vitesse-Audi #50 (Heimrich/Rocco/Klasen) die Gelegenheit zum Boxenstopp. Auch die Spitze nutzte die Möglichkeit nicht, über eine "kurze" Runde reinzukommen.

Anschließend krachten sieben Fahrzeuge im Hatzenbach in die Reifenstapel, wo die Strecke überflutet war. Sechs Autos blieben stehen und blockierten die Strecke, weshalb die Rote Flagge unumgänglich war. Nico Menzel konnte weiterfahren und schleppte sich bis in die Fuchsröhre, wo er jedoch liegen blieb.

Dieser Unfall zeigt einmal mehr, mit welchem Risiko heutzutage bei Langstreckenrennen gefahren wird. Trotz der überfluteten Strecke erreichten die Boliden die Unfallstelle teilweise noch in vollem Renntempo.

Da die Fahrzeuge bis zum Neustart kaum zu reparieren sein dürften, bahnt sich ein Sensationssieg an. Das bestplatzierte Fahrzeug, das den Unfall vermeiden konnte, war der HRT-Mercedes #9 (S. Owega/Schumacher/Haupt) mit Routinier Hubert Haupt am Steuer.

"Wir sind mit unseren Yokohama-Reifen bei Regen noch nicht ganz da", sagt Haupt. "Deshalb habe ich Tempo rausgenommen. Es ist dann immer nasser geworden. Mir war bewusst, dass die das vorne nicht überleben können mit ihrer Gangart."

"Ich habe mich rausgehalten und bin rechtzeitig gewarnt worden. Ich bin mit 30 km/h angekommen, die anderen dürften mindestens 100 draufgehabt haben. Das Team hat mich klar gewarnt: 'Zweiter Gang, 30, 30, 30!' Das haben sie gut gemacht."

Auch der Sieg eines Porsche 911 GT3 Cup ist nun möglich.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lando Norris hat sich die Pole für das Sprintrennen in Miami gesichert und die Mercedes-Dominanz gebrochen - George Russell enttäuscht mit Rang sechs

Max Verstappen mit 360-Grad-Dreher

"Dann kann ich noch Rallye fahren..."

Red-Bull-Pilot Max Verstappen sorgt mit seinem spektakulären 360-Grad-Dreher in Miami für Aufsehen - und scherzt nach dem Rennen, dass er Rallye fahren könnte

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm