MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Fracht kommt nicht an! Die Fracht für den WEC-Prolog in Katar kommt verspätet
Motorsport Images

Fracht kommt nicht an! WEC-Prolog in Katar verschoben

Der offizielle Vortest der WEC in Lusail wird auf Montag und Dienstag verschoben - Huthi-Rebellen verzögern Fracht für Mick Schumacher, Valentino Rossi und Co.

Die befürchtete Verschiebung des Prologs der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ist eingetreten. Der Veranstalter nutzt das gesamte Zeitfenster und verschiebt den Prolog auf zwei Tage. Allerdings wird der Zeitplan so gestrafft, dass der Test bereits am Dienstagmittag Ortszeit beendet ist.

Die Teams warten auf die Seefracht, die eigentlich durch den Suez-Kanal um die arabische Halbinsel herum transportiert werden sollte. Wegen der Angriffe der Huthi-Rebellen im Westjemen auf Frachtschiffe im Roten Meer wird diese Route inzwischen von vielen Reedereien gemieden, was bereits zu Turbulenzen im Welthandel geführt hat.

Der neue Zeitplan (alle Zeiten MEZ)

Für die Ortszeit müssen zwei Stunden hinzuaddiert werden

Montag, 26. Februar
06:30 - 10:00 Uhr: 1. Sitzung
12:00 - 15:00 Uhr: 2. Sitzung
16:30 - 20:00 Uhr: 3. Sitzung (Nacht)

Dienstag, 27. Februar
07:00 - 11:00 Uhr: 4. Sitzung

In einer Erklärung der WEC heißt es: "Die Planänderung ist eine Folge der anhaltenden geopolitischen Situation, die zu erheblichen Verzögerungen im Schiffsverkehr durch den Suezkanal und das Rote Meer geführt hat."

"Infolgedessen ist ein Teil der Seefracht verspätet am Losail International Circuit in Doha, Katar, eingetroffen. Um den WEC-Teams genügend Zeit für die Testvorbereitungen zu geben, wurde beschlossen, den Start des Prologs zu verschieben."

"Der Zeitplan für den Saisonauftakt der 1.812 Kilometer von Katar am darauffolgenden Wochenende bleibt unverändert, das Rennen wird am Samstag, 2. März, um 11 Uhr Ortszeit gestartet."

Lage im Roten Meer als Grund

Die WEC ist bereits die zweite Rennserie, die von den Unruhen im Roten Meer betroffen ist. Im Januar mussten die 24 Stunden von Dubai aus dem gleichen Grund um zwei Wochen verschoben werden.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben im jemenitischen Bürgerkrieg weite Teile des Westens des Landes unter ihre Kontrolle gebracht.

Mit Raketen- und Drohnenangriffen auf internationale Handelsrouten üben sie Druck auf die internationale Gemeinschaft aus, damit Israel seine Intervention im Gazastreifen beendet.

Die WEC-Fracht soll nun in Dschidda an der Westküste Saudi-Arabiens gelöscht und auf dem Landweg quer über die arabische Halbinsel nach Katar gebracht werden. Für die 1.500 Kilometer wird eine Tagesreise veranschlagt.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl