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"Tut weh" Thomas Preining wird schlussendlich nur Vierter in der Meisterschaft
Alexander Trienitz

"Tut weh": Wie Manthey-Porsche-Pilot Preining seine DTM-Saison 2025 bewertet

Thomas Preining verpasst seinen zweiten DTM-Titel nur knapp: Wie der Porsche-Pilot seine Saison bewertet und warum er trotz Misserfolg ein "starkes Zeichen" sieht

Thomas Preining war kurz davor, seinen zweiten DTM-Titel zu holen: Nach dem dominanten Sieg im Samstagsrennen lag der Manthey-Porsche-Pilot vor dem Finale am Sonntag nur drei Punkte hinter Tabellenführer Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) zurück, doch ausgerechnet Teamkollege Ayhancan Güven wurde Champion.

"Vierter in der Meisterschaft, das ist natürlich bitter", zieht Preining nach dem Finalwochenende in Hockenheim ein enttäuschendes Saisonfazit. "Andererseits ist es deutlich besser, als es während der Saison zeitweise aussah." Denn der 27-jährige Österreicher blieb insgesamt dreimal ohne Punkte.

Auf dem Lausitzring kollidierte Preining in der ersten Kurve mit Jack Aitken, in Zandvoort zog er sich bei einem Duell mit Jordan Pepper (Grasser-Lamborghini) einen Reifenschaden zu. Und auch beim Heimspiel auf dem Red-Bull-Ring in Österreich wurde Preining zum Opfer einer unglücklichen Startkollision.

Preining: "Hat nicht wirklich viel gefehlt"

"Wir hatten drei Ausfälle, für die wir eigentlich nichts konnten", erinnert der Manthey-Pilot. Gleichzeitig räumt er ein, dass er "am Sachsenring in zwei Rennen viele Punkte liegen lassen" habe, denn sowohl am Samstag als auch am Sonntag war Preining dort in selbstverschuldete Zwischenfälle verwickelt.

"Vor diesem Hintergrund ist es eigentlich ein starkes Zeichen, dass wir überhaupt bis zum Schluss im Titelkampf waren", betont der Porsche-Pilot, der schlussendlich nur zehn Punkte hinter seinem Teamkollegen Güven zurücklag. "Es hat am Ende wirklich nicht viel gefehlt."

"Umso härter ist es natürlich, wenn man sich über die Saison immer wieder zurückkämpft, konstant vorne mitfährt und dann im letzten Rennen den Titel doch verliert. Das tut weh." Dabei standen die Vorzeichen für den Porsche-Piloten schon vor dem Finalrennen am Sonntag ungünstig.

Manthey-Pilot nimmt "viele positive Dinge" mit

Nach dem Sieg am Samstag musste Preining mit 20 Kilogramm Erfolgsballast in das letzte Rennen gehen. Auch das Qualifying am Sonntag lief mit dem elften Startplatz nicht nach Plan, und die BoP-Anpassung vor dem Rennen spielte ihm ebenfalls nicht in die Karten. Mehr als der sechste Rang war am Ende nicht drin.

Der zweite Titel nach 2023 glitt ihm damit knapp aus den Händen. Dennoch sei er "unglaublich stolz" und dankbar für die harte Arbeit seines Manthey-Teams. "Es gibt auch viele positive Dinge, die wir aus dieser Saison mitnehmen können."

"Glückwunsch an Ayhancan zur Fahrermeisterschaft und an das Team zur Team- und Rookie-Meisterschaft. Alles abgeräumt, das ist schon richtig stark", lobt Preining und richtet den Blick bereits auf die kommende Saison nach vorne. "Für den Gewinn meiner zweiten Fahrermeisterschaft werde ich weiterhin alles geben."

Motorsport-Total.com

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