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Montoya-Kritik "Unsinn" Max Verstappen hat für die Aussage von Juan Pablo Montoya kein Verständnis
LAT Images

Jetzt schießt Max Verstappen zurück!

Nachdem Juan Pablo Montoya eine Rennsperre für Max Verstappen forderte, schießt der Niederländer zurück - Der Ex-Pilot redet seiner Meinung nach "viel Unsinn"

Vor genau 25 Jahren zog sich Jos Verstappen den Zorn von Juan Pablo Montoya zu, als er den damaligen BMW-Williams-Piloten in Führung liegend beim Großen Preis von Brasilien 2001 abräumte. Ein Vierteljahrhundert später gibt es wieder Knatsch zwischen Montoya und einem Verstappen.

Dieses Mal ist es allerdings Jos' Sohn Max, mit dem Montoya - inzwischen nicht mehr aktiver Formel-1-Fahrer, sondern Experte - aneinandergeraten ist. Ausgangspunkt war die Aussage des Kolumbianers, dass die FIA Verstappen nach seiner anhaltenden Kritik am neuen Reglement doch ruhig einmal für ein Rennen sperren solle.

"Ich weiß nicht, was sein Problem ist", entgegnet der viermalige Weltmeister nun im Interview mit De Telegraaf. Montoya sei jemand, "der so viel Unsinn redet", findet Verstappen und erklärt, er verstehe nicht, "dass solche Typen vom Management der Formel 1 bezahlt werden".

Montoya arbeitet in dieser Saison als Experte für F1 TV, den offiziellen Streamingdienst der Formel 1. "Man will doch so jemanden, der so viel Unsinn von sich gibt, nicht im Fahrerlager haben, oder?", wundert sich der Niederländer.

Den Vorschlag, Verstappen zu sperren, gab Montoya allerdings an anderer Stelle ab, nämlich im Podcast Chequered Flag der BBC. "Ich glaube, es ist ein Fall von: 'Ich sage etwas anderes als alle anderen, dann bin ich relevant'", vermutet der Red-Bull-Pilot.

Ihn selbst interessiere so etwas aber ohnehin "nicht sonderlich", betont er und erklärt: "Das ist sein Problem. Ich lebe mein Leben und lasse mich davon nicht beeinflussen." Auch am vergangenen Wochenende war Montoya beim Großen Preis von Kanada wieder als Experte für F1 TV im Einsatz.

Dass es irgendwann auch auf der Rennstrecke wieder "Montoya gegen Verstappen" heißen wird, kann man übrigens nicht komplett ausschließen. Montoyas Sohn Sebastian fährt aktuell in der Formel 2 und steht damit an der direkten Schwelle zur Königsklasse.

Allerdings sind Montoyas Ergebnisse dort überschaubar. Seine Debütsaison 2025 beendete er auf dem zwölften Gesamtrang, 2026 liegt er aktuell auf Position elf. Das Formel-2-Rennen in Kanada am vergangenen Sonntag beendete er auf dem vierten Platz.

Zumindest vorerst muss das Duell "Montoya versus Verstappen" also weiter abseits der Piste ausgetragen werden.

Motorsport-Total.com

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