MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Wheatley zu Aston Martin? Jonathan Wheatley war nicht einmal ein Jahr lang Teamchef bei Audi
Getty Images AsiaPac

Offiziell: Teamchef Wheatley verlässt Audi schon wieder, Binotto übernimmt

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen

Das kurze Gastspiel von Jonathan Wheatley bei Audi ist schon wieder vorbei. Nachdem die italienische Edition von Motorsport.com am Donnerstag darüber berichtete, dass Wheatley vor einem Wechsel zu Aston Martin steht, um dort Adrian Newey als Teamchef abzulösen, bestätigte Audi Wheatleys Abgang am Freitag offiziell.

In einem Pressestatement heißt es wörtlich: "Auf seinem Weg an die Spitze der Startaufstellung wird Audi wesentliche Änderungen an seiner Führungsstruktur vornehmen."

"Aus persönlichen Gründen verlässt Jonathan Wheatley das Team mit sofortiger Wirkung. Das Team dankt Jonathan für seinen Beitrag zum Projekt und wünscht ihm alles Gute für seine zukünftigen Unternehmungen", teilt der Rennstall mit.

Wheatleys Aufgaben wird der ehemalige Ferrari-Teamchef Mattia Binotto übernehmen. "Mattia Binotto, Leiter des Audi-Formel-1-Projekts, wird das Team weiterhin leiten und zusätzlich die Aufgaben des Teamchefs übernehmen", bestätigt das Team.

"Die zukünftige Struktur des Teams wird zu einem späteren Zeitpunkt vollständig festgelegt, da sich die Organisation weiterhin an das sich wandelnde Umfeld der Formel 1 anpasst", heißt es von Audi.

Audi-CEO Gernot Döllner erklärt: "Wir sind Jonathan Wheatley dankbar für seinen Beitrag zum Projekt in der wichtigen Phase des Einstiegs und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Mattia Binotto und das Team werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen."

"Unsere Ausrichtung bleibt unverändert: Wir konzentrieren uns mit aller Kraft darauf, ein Hochleistungsteam aufzubauen, das ab 2030 um Weltmeisterschaften in der Formel 1 fährt. Dafür werden wir unsere Organisationsstrukturen kontinuierlich weiterentwickeln, um unser gemeinsames Ziel nachhaltig zu erreichen", so Döllner.

Wheatley hatte seine Arbeit als Teamchef beim damaligen Sauber-Rennstall erst am 1. April 2025 aufgenommen - also vor weniger als einem Jahr. Zuvor hatte er fast zwei Jahrzehnte für Red Bull gearbeitet, wo er bis zu seinem Abschied Ende 2024 als Sportdirektor tätig war.

Damit ist Wheatleys Weg frei für einen Wechsel zu Aston Martin. Dort hatte Adrian Newey Andy Cowell erst zu dieser Saison als Teamchef abgelöst. Newey und Wheatley kennen sich noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull, wo sie zusammen große Erfolge feierten.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von China: Bericht

Antonelli feiert ersten Sieg

Andrea Kimi Antonelli gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen vor George Russell und den erneut heiß kämpfenden Ferraris - Komplettes McLaren-Debakel ohne Rennstart

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat