MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

F1 vs Rallye

Laut FIA-Präsident Max Mosley könnte der Rallyesport in absehbarer Zeit eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die Formel 1 darstellen.

Eva Braunrath

Dass der Rallyesport bei weitem nicht so populär ist wie die Formel 1 ist allseits bekannt. Doch das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Sollte die Rallye TV-freundlicher werden, so kann sie laut FIA-Präsident Max Mosley in Zukunft aus dem Schatten der Königsklasse des Motorsports heraustreten.

Die Schlüsselfigur für die Etablierung des Rallyesports sieht Mosley in David Richards. Der Prodrive-Boss investiert momentan in neue Fernseh-Technologien, um die Rallye-Berichterstattung im TV zu verbessern.

„Das Potenzial ist enorm“, so Mosley. „Meiner Meinung nach kann und soll die Rallye langsam zu einer Konkurrenzserie für die Formel 1 werden. Hier sind wirkliche Autos und Fahrer am Werk und die Rallye ist ganz einfach viel näher am wirklichen Leben dran. Es besteht die Möglichkeit, den Sport zum Publikum zu bringen anstatt umgekehrt.“

Der Haken an der ganzen Sache ist dem FIA-Präsidenten jedoch sehr wohl bekannt: „Es ist sehr schwierig, Rallyes angemessen im Fernsehen zu übertragen. Die technische Entwicklung schreitet aber in eine Richtung voran, die dieses Unterfangen über kurz oder lang erheblich erleichtern könnte. David ist genau der richtige Mann hiefür. Es wird ganz darauf ankommen, wie gut er seinen Job machen kann, aber wir werden ihn auf jeden Fall tatkräftigst unterstützen.“

(c) Formel1.at/Haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben