MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Comeback" für einen Tag

Jean Alesi hat jetzt bestätigt, dass er in den McLaren-Mercedes klettern wird - allerdings nur für eine einmalige Testfahrt in den nächsten Tagen.

Michael Trawniczek

Nachdem die Welt des Motorsports von seiner Sitzprobe im englischen Werk von cLaren-Mercedes erfahren hatte, bestätigte jetzt Jean Alesi, dass er den ilberpfeil pilotieren wird.

Von einer Rolle als Testpilot sei jedoch keine Rede. Alesi soll in den ächsten Tagen einen modifizierten Vorjahrs-McLaren steuern. Bei diesem inmaligem Erlebnis soll es dann auch bleiben, wie sowohl Alesi als auch cLaren versicherten.

Der Franzose hat nach seinem Formel 1-Rücktritt für 2002 einen erksfahrer-Vertrag für die DTM (Deutsche Tourenwagenmeisterschaft,d.Red.) bei Mercedes unterschrieben. Der deutsche Automobilhersteller erfüllt nun dem 37jährigen den Wunsch, noch einmal einen F1-Boliden zu steuern. Zugleich verfügt Alesi über nützliche Erfahrung mit den Michelin-Reifen, welche man
heuer erstmals verwendet.

Alesi erklärte: "Natürlich freue ich mich darauf, noch einmal hinter dem Lenkrad eines F1-Autos zu sitzen und ich bin sicher, dass es eine tolle Erfahrung wird, einen McLaren-Mercedes zu lenken."

Der Franzose fügt hinzu: "Ich habe keinerlei Pläne, in den F1-Wettbewerb zurückzukehren und bin zu hundert Prozent meinem DTM-Einsatz für Mercedes verpflichtet. Aber eine Fahrt in einem McLaren fehlte in meiner Biografie und ich freue mich riesig auf diese Herausforderung."

Der Managment-Direktor bei McLaren, Martin Whitmarsh, streut Alesi Rosen: "Jean Alesi verfügt über große Formel 1-Erfahrung und wir freuen uns, dass wir diese Möglichkeit haben, von seinem Wissen zu profitieren."

Auch Whitmarsh schiebt den Gerüchten bezüglich einer permanenten Testfahrer-Rolle für den Franzosen einen Riegel vor: "Nach dem Test wird sich Jean auf sein DTM-Programm konzentrieren. Weitere gemeinsame Tests sind nicht geplant."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt