MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich habe angefangen Montoya zu mögen..."

Der Weltmeister über die Annäherung zu Juan-Pablo Montoya, seinen Teamkollegen Rubens Barrichello und den "Sommerurlaub".

Gut gelaunt und bestens erholt präsentierte sich Michael Schumacher am Donnerstag bei seiner Ankunft in Budapest den Medien:

"Auch wenn wir von einer dreiwöchigen Pause reden, so sind es eigentlich zweieinhalb Wochen, aber ich habe diese Zeit genossen und war Go-Kart-Fahren, was ich schon lange Zeit dieses Jahr nicht mehr getan hatte. Ich denke, dass Karten in meiner Karriere sehr wichtig war. Es hilft einem vor allem auf dem Gebiet der Rad-an-Rad-Kämpfe mit deinem Gegner. Kart-Fahren ist das beste Training dafür. Wenn man an Damon Hill denkt, dann ist er nie Kart gefahren, er lernte sehr schnell, wie man sich in der Formel duelliert, aber das ist nicht etwas, das er gewohnt war – wegen dem ausgebliebenen Kart-Fahren."

Michael Schumacher bestätigte noch einmal Berichte, wonach er und Montoya sich angenähert haben, die zuvor nicht unbedingt die besten Freunde waren: "Mein Eindruck von Juan-Pablo ist nun komplett anders als jener vergangenen Jahres. Er war noch gar nicht in der Formel 1, da wurde schon so viel über ihn geredet, da wusste man gar nicht, was man über ihn denken soll. Aber jetzt kenne ich ihn besser, ich kenne den Mann hinter seinem Image und ich muss sagen, dass ich nun gut mit ihm auskomme."

"Meine Beziehung hat sich also zu ihm verändert. Um ehrlich zu sein gibt es zwei Gründe dafür. Der Hauptgrund ist jener, dass wir uns nun beide kennen, wohingegen vorher das nicht der Fall war. Ich wusste, dass er in Amerika gut war, aber das war es auch schon, denn in Amerika gut zu sein gibt dir keine Garantie, auch in der Formel 1 gut zu sein."

"Er war auch sehr optimistisch, was seine Möglichkeiten angeht und mit einer solchen Philosophie weiß ich nichts anzufangen. Aber wenn man ihn dieser Tage sieht und was er nun sagt im Vergleich zu dem, was er früher zu sagen pflegte, so ist das sehr anders. Aus diesem Grund komme ich nun viel besser mit ihm aus, ich habe sogar angefangen ihn zu mögen."

Für Formel-1-Verhältnisse klingen solche Worte fast schon nach einer Freundschaft, doch mit dieser ist es spätestens vorbei, wenn es auf die Strecke geht, denn Michael Schumacher hat auch in Ungarn große Ziele, auch wenn er schon als Champion feststeht: "Der Sieg des Titels hat meine Herangehensweise an den Rest der Saison nicht wirklich verändert. Ich freue mich auf die restlichen Rennen und ich werde so schnell fahren wie ich nur kann. Mein Ziel hat sich nicht geändert und das ist, so viele Rennen wie möglich zu gewinnen."

Der Kerpener hofft, dass man seinen Teamkollegen auf den zweiten Platz bringen kann: "Es stimmt, dass Rubens Pech hatte, aber vielleicht ist diese Zeit nun vorbei. Wir wissen, dass unser Auto im Allgemeinen zuverlässig ist, es gibt also keine offensichtliche Erklärung, warum Rubens diese Probleme hatte aber nicht ich. Wir wissen, dass unser Auto sehr gut ist und er ist nur ein paar Punkte hinter dem zweiten Platz. Bei fünf verbleibenden Rennen ist alles möglich, so lange wir das richtige Paket an Auto und Reifen haben. Wenn ich es kann, werde ich ihm helfen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

Porsche-Bekenntnis & McLaren-Gerüchte

Was macht Thomas Preining 2027?

Der Porsche-Werksvertrag von Thomas Preining läuft mit Saisonende aus: Wie er und sein bisheriger Arbeitgeber die Zukunft sehen und was es mit McLaren auf sich hat

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Business Petrolheads: #1 Peter Schaider

„Mit Gleichgesinnten Spaß haben“

Erster Gast unserer neuen Serie „Business Petrolheads“ ist Peter Schaider - der Betreiber zweier Einkaufszentren unterstützt nicht nur Alex Wurz als Sponsor. Und: Er war auch selbst ein leidenschaftlicher Rennfahrer.