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Ferrari: Saisonstart doch mit F2001?

Die Scuderia hat noch immer keine Entscheidung getroffen, mit welchem Boliden sie die ersten Rennen der neuen Saison bestreiten will.

Eva Braunrath

"Erst die Tests werden Klarheit schaffen!"

Vor etlichen Monaten waren bereits Gerüchte laut geworden, dass Ferrari eventuell mit dem alten F2001-Chassis in die neue Saison starten würde. Etliche Dementis, Bestätigungen und eine Winterpause später ist noch immer keine definitive Entscheidung getroffen worden.

Grund für die Überlegung, den Vorjahresboliden bei den ersten drei Überseerennen noch einmal zum Einsatz kommen zu lassen, ist eine revolutionäre technische Neuerung, die erst ausgiebigen Tests unterworfen werden muss, bevor man sich damit in die Rennsituation traut.

Die Scuderia hat einen völlig neuen Bauteil entworfen, der Getriebe und Motor in einem Stück vereint. Um die absolute Zuverlässigkeit dieser Innovation zu gewährleisten, müssen natürlich Testkilometer ohne Ende abgespult werden. Ob die Einheit bis zum Saisonstart am 3. März in Australien richtig ausgefeilt sein wird, steht zum momentanen Zeitpunkt noch in den Sternen.

Teamchef Jean Todt bestätigt, dass sich der neue Bolide eklatant vom Vorjahresmodell unterscheiden wird: "Das nächste Auto wird über ein neues Getriebe und etliche andere interessante neue Bauteile verfügen", so der Franzose. "Bevor wir eine Entscheidung treffen können, müssen wir natürlich die ersten Tests abwarten. Aber was für uns zählt, ist, dass wir ebenso mit dem F2001 die ersten Rennen bestreiten können. Der Vorjahresbolide war doch für etliche fantastische Resultate gut..."

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