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In alle Himmelsrichtungen zerstreut...

Ferrari-Testpilot Luca Badoer fehlten in Fiorano nur zwei Zehntel auf den Rundenrekord - neben Valencia wurde auch in Monza, Estoril und Silverstone getestet.

Michael Trawniczek

Fünf europäische Rennstrecken wurden am Mittwoch von den Teams der Königsklasse okkupiert - fünf Teams blieben nach dem Grand Prix von Barcelona gleich in Spanien, um im südlich gelegenen Valencia zu testen. Ferrari werkte lieber in Monza und an der Hausstrecke in Fiorano, Toyota-Testpilot Ryan Briscoe zieht einsame Runden in Estoril vor und im britischen Silverstone konnten Arrows und Jordan nahe der Werkshallen an den
Boliden feilen.

Aufhorchen ließ der Ferrari-Edeltester Luca Badoer - der Italiener war in Fiorano nur um zwei Zehntelsekunden langsamer als Michael Schumacher's
Rundenrekord. Bei 92 absolvierten Runden lautete seine Bestzeit 58,582. Die Konkurrenz stöhnt - der F2002 wird immer schneller...

Zugleich stieg der zweite Testfahrer der Scuderia, Luciano Burti, wie schon am Tag zuvor in einen F2001, um damit den Monza-GP-Kurs zu umrunden und neue Reifenmischungen zu goutieren.

Als "einsamer Wolf" konnte sich auch Toyota-Tester Ryan Briscoe fühlen. 112 Runden absolvierte der Australier mutterseelenallein auf dem ehemaligen portugiesischen GP-Circuit in Estoril. Wie auch schon am vorherigen Tag ging es bei den Japanern um die Mechanik und die Balance des TF 102.

In Silverstone "besiegte" Jordan-Crack Takuma Sato den Brasilianer Enrique Bernoldi im Arrows. Sato konnte im bislang ziemlich schwierigen EJ12 fast eine halbe Sekunde schneller als Bernoldi fahren, dessen Arrows A23 am Wochenende noch Lob von Heinz Harald Frentzen erntete. Allerdings war Bernoldi auf eine Rennsimulation angesetzt.

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