MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Phoenix: WM-Traum 2002 ausgeträumt

Der Oberste Gerichtshof in London hat bestätigt, dass Charlie Nickerson's Team nicht an der Formel 1-Weltmeisterschaft 2002 teilnehmen darf...

Bernhard Eder

Ende mit Schrecken für Nickerson

Der Formel-1-Traum von Charles Nickerson ist ausgeträumt - zumindest für 2002. Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in London hat es der britische Geschäftsmann, der mit den um 1 Million Dollar erworbenen "Prost-Überresten" in die laufenden Saison einsteigen wollte, schwarz auf weiß: sein Phoenix-Team gilt nicht als Nachfolger des liquidierten Prost-Rennstalls.

Damit schloss sich das Gericht der FIA-Sichtweise an, wonach Nickerson mit dem Kauf der 2001er-Prost-Boliden nicht die Startberechtigung der Franzosen für 2002 miterworben habe. Phoenix gilt als neuer Bewerber, der laut FIA-Statut 48 Millionen Dollar Kaution hinterlegen müsste, falls er an der F1-Weltmeisterschaft teilnehmen möchte.

Für Charles Nickerson wird die Groteske um sein Team, das nur auf dem Papier existiert, schön langsam teuer: Nicht nur, dass er eine Million Dollar für F1-Boliden ausgegeben hat, die jetzt nutzlos in der Garage stehen, wurde er vom Londoner Obersten Gerichtshof auch noch dazu verurteilt, die Kosten des eben abgeschlossenen Verfahrens zu zahlen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Verstappen mit neuer Kritik

"Das mache ich, wenn ich Mario Kart spiele"

Nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Australien hat Max Verstappen noch einmal mit Kritik am neuen Reglement nachgelegt und einen Vergleich mit Mario Kart gezogen

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt