MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sparplan durchgesetzt

Nach langen Diskussionen beim FIA-Meeting in Paris ist es nun fix: ein Motor pro Fahrer und Wochenende ab 2004.

Eva Braunrath

Die Motoren-Debatte ist ausgestanden. Am Mittwoch wurde beim FIA-Meeting in Paris eine endgültige Regelung beschlossen, ab 2004 wird nur noch ein Triebwerk pro Auto und Rennwochenende erlaubt sein.

Die Änderungen waren bereits am Dienstag von der FIA, den Teamchefs sowie Motorenherstellern beschlossen worden, mit der endgültigen Absegnung am Mittwoch ist nun das letzte Wort gesprochen. Einzige Überraschung: Die momentane Regelung bleibt in der Saison 2003 noch aufrecht, erst ab 2004 werden die ausdauernderen Motoren zum Einsatz kommen.

Sollte ein Fahrer im Laufe eines Rennwochenendes ein zusätzliches Triebwerk benötigen, sieht das Reglement nun vor, dass derjenige um 10 Plätze in der Startaufstellung zurückgereiht wird.

Zusätzliche Änderungen, die bereits debattiert worden waren, sieht der aktuelle FIA-Bericht jedoch nicht vor. Das Chassis-Reglement bleibt für 2003 und 2004 unangetastet, eine neue Regelung für Testverbote ist ebenfalls ausgeblieben. Auch bezüglich des Freitags-Trainings, das ursprünglich in einen Testtag umgewandelt werden sollte, bleibt vorerst alles beim Alten.

(c) Formel1.at/haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen