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"Die Fans sollen mitreden"

FIA-Präsident Max Mosley teilte mit, dass künftig die Fans verstärkt bei neuen Regeln - wie einem ev. Verbot der Stallorder - miteinbezogen werden.

Das Urteil in der Causa „Ferrari am A1-Ring“ ist gefällt, vom Tisch ist die Angelegenheit aber noch nicht. Überraschenderweise sollen künftig die Fans ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es um die Gestaltung neuer Regeln - insbesondere der des heiklen Themas Stallorder – geht, wie FIA-Präsident Max Mosley im Anschluss an die Urteilsverkündung wissen ließ:

„Das Thema Stallorder ist eine sehr komplexe Angelegenheit, was in Österreich passiert ist, war jedenfalls keineswegs förderlich für den Sport. Wir haben daher eine Arbeitsgruppe gegründet und werden demnächst eine eigene Website eröffnen, bei der wir die Fans einladen, uns ihre Vorschläge mitzuteilen. Wir haben derzeit keine wirklich Lösung parat und deshalb den Schritt in die Öffentlichkeit getan.“

Zum Urteil selbst – das vielen Fans zu milde ist, wie auch unsere Umfrage verdeutlicht – meinte Mosley: „Es ging bei dem Vergehen auf dem Podium um eine administrative Sache, nicht um eine sportliche, deshalb wurde Ferrari auch bestraft. Punkteabzüge wären nicht fair gewesen, lassen sie mich einfach einen Vergleich zum Fußball ziehen:

Wenn wir Ferrari Punkte weggenommen hätten, wäre das dasselbe, als wenn im Fußball eine Mannschaft einen Elfmeter zugesprochen bekäme, nur weil vielleicht eine Mannschaft bei den Shakehands nicht korrekt gestanden ist.“

Man darf jedenfalls gespannt sein, wie sehr man die Meinung der Fans berücksichtigen wird, bis dato war deren Wort ja null und nichtig. Man erinnere sich nur an Ross Brawns Aussage am A1-Ring: „Die Fans sind mir egal, uns geht es um den Gewinn der Weltmeisterschaft.“

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