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"Ich war besser als Montoya"

Ralf Schumacher ist der Meinung, heuer eine bessere Performance an den Tag gelegt zu haben als sein Teamkollege Juan Pablo Montoya.

Der Meinung Ralf Schumachers nach hat der Kerpener dieses Jahr besser als sein Teamkollege Juan-Pablo Montoya gearbeitet. Zwar sieht das auf dem Papier anders aus – Montoya kämpfte noch im vorletzten Rennen und den Fahrertitel und beendete die Saison mit einem komfortablen Punktevorsprung vor seinem Teamkollegen –, allerdings sagt der jüngere der beiden Schumacher Brüder nun, dass er sich nicht „an viele Rennen erinnern“ könne, in denen Montoya besser als er gewesen sei.

„Dieses Jahr klappte es in den Qualifyings, die letztes Jahr ein Problem für mich darstellten, viel besser für mich.“, so Schumacher. In den Rennen sah es dann aber für den Sieger der diesjährigen Frankreich und Europa Grand-Prix ganz anders aus.

So habe sich an seinem FW25 beim Österreich Grand-Prix ein Windabweiser gelöst. In Silverstone gab es wiederum einen Defekt im Differential und beim Grand Prix in Deutschland am Hockenheimring ereignete sich der ominöse Unfall mit Rubens Barrichello und Kimi Räikkönen, für den Schumacher zwar bestraft wurde, sich aber auch heute nicht als den Alleinschuldigen sieht.

„Deswegen ging dann [Montoya, d. Red.] ins Rennen um die Weltmeisterschaft.“, sagt der Wahl-Österreicher über den Kolumbianer. „Ich denke allerdings schon an das nächste Jahr. Die Dinge stehen gut, und ich will dafür sorgen, dass es auch dabei bleibt.“

Über Montoya sagte er weiterhin, dass er „ein anderer Mensch“ sei. „Er ist ein guter Fahrer und ich respektiere ihn, aber manchmal besprechen wir Dinge nicht unter vier Augen.“ Das störe den Deutschen aber nicht.

Wichtig für die Arbeit am neuen Williams-Boliden, dem FW26, sei jetzt, dass die nächsten Tests „so gut wie möglich“ verlaufen.

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