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Montoya freut sich auf's Elektronik-Verbot

Der als Vollblut-Racer bekannte Kolumbianer kritisiert die Bequemlichkeiten der elektronischen Fahrhilfen und fiebert 2004 entgegen.

„Aus den Reaktionen, die wir erhalten, geht eindeutig hervor, dass die große Mehrheit der Fans gegen Traktionskontrolle und Startautomatik ist.“, so FIA-Präsident Max Mosley am Rande des San Marino GP in Imola, als der Brite zum Verbot der elektronischen Fahrhilfen ab dem kommenden Jahr befragt wurde.

Zunächst hatte die FIA ja zu Saisonbeginn ein Verbot der elektronischen Hilfen ab Silverstone beschlossen, diese Entscheidung jedoch später zugunsten eines allgemeinen Verbots ab der Saison 2004 revidiert. Somit müssen die Teams nicht die Elektronik der aktuellen Rennwagen abrüsten, sondern können die kommende Boliden-Generation direkt auf Basis des neuen Reglements konstruieren. Derweil kann die FIA in Ruhe daran arbeiten, ein System zu entwickeln, welches den Einsatz elektronischer Fahrhilfen erkennen soll.

Ein Fahrer, der sich besonders auf die Abschaffung von Traktionskontrolle, automatischem Getriebe und speziell der Startautomatik freut, ist Williams-BMW-Pilot Juan Pablo Montoya. „Es ist eine gute Sache, dass die Startkontrolle verschwindet, denn wir haben zu Rennbeginn wirklich nichts mehr tun“, sagte der Kolumbianer gegenüber der englischen Presse. „Man braucht nur auf einen Knopf zu drücken. Das ist langweilig!“

Durch Wiedereinführung der Startautomatik kann ein Fahrer am Start sein Bestes geben, doch wenn die Technik nicht mitspielt, verliert er Plätze. „Man startet mit Launch Control und überholt dabei drei Autos, weil das eigene System besser ist – und das war's“, fährt Montoya fort. „Selbst ein Idiot könnte das machen.“

Dementsprechend motiviert fiebert Montoya schon jetzt der Saison 2004 entgegen, denn „mit dem traditionellen System wird den Fahrern viel mehr abverlangt, um einen guten Start hinzulegen.“

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