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"Notfalls wird Barrichello ersetzt..."

Nachdem die FIA ab dem nächsten GP auf dem HANS-System beharrt, würde Ferrari in letzter Konsequenz Barrichello durch einen Testfahrer ersetzen.

Wenn ein Fahrer das HANS-System aus medizinischen oder anderen Gründen nicht tragen kann, wird das betroffene Team ihn ersetzen müssen, so wie es einen Fahrer ersetzen müsste, der keinen Helm oder Sicherheitsgurte tragen kann.“

Mit diesem rigorosen Statement machte der Motorsportweltverband FIA am gestrigen Dienstag klar, dass man ab sofort keinerlei Ausnahmegenehmigung zur Nicht-Nutzung des Head and Neck Support Systems, wie bei Rubens Barrichello am vergangenen Wochenende, machen werde.

Problematisch könnte diese Entscheidung der FIA für den Brasilianer Rubens Barrichello werden, da er bereits beim zurückliegenden Großen Preis von Malaysia in Sepang aufgrund einer Schlüsselbeinverletzung nach Nachfrage bei Professor Sid Watkins auf die Nutzung des HANS-Systems im Rennen verzichten durfte.

Sollte Barrichello, der seit gestern auch wieder zu Testzwecken in seinem Ferrari Platz genommen hat, diese Schmerzen beim Tragen von HANS auch noch bei seinem Heimrennen in knapp zwei Wochen auf der brasilianischen Stecke von Interlagos besitzen und deswegen das System nicht tragen können, so müsste die Scuderia ihn möglicherweise durch einen ihrer beiden Testfahrer, Felipe Massa oder Luca Badoer, ersetzen.

„Malaysia hat gezeigt, dass Rubens mit der aktuellen Einstellung Schmerzen hat, aber ich rechne damit, dass wir dazu in der Lage sein werden das Problem zu lösen,“ wird ein Ferrari-Sprecher in der britischen Presse zitiert.

„Wir testen ein neues System und momentan erwarten wir damit keine weiteren Schwierigkeiten. Aber wenn ein Fahrer sich nicht wohl damit fühlt, würden wir unseren Ersatzfahrer einsetzen...“

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