MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Probleme am laufenden Band

Fernando Alonso fährt Bestzeit, deutlich abgeschlagen und mit Technik-Troubles Renault-Teamkollege Trulli und Fisichella (Jordan).

Renault-Fahrer Fernando Alonso ließ am ersten Testtag auf dem 'Circuit de Catalunya' die Konkurrenz deutlich hinter sich. Der Spanier probierte am Renault ein neues Aerodynamik-Paket aus und realisierte während seiner 45 gefahrenen Runden eine Bestzeit von 1:15.971 Minuten und blieb damit rund eine Sekunde über dem Streckenrekord.

Teamkollege Jarno Trulli, dessen Auto wegen mechanischer Probleme einmal per LKW an die Box zurückgebracht werden musste, belegte im zweiten R23 mit rund 2,9 Sekunden Rückstand nach 61 Runden den zweiten Rang. Testfahrer Allan McNish war im Vorjahresmodell R202 unterwegs und tauchte nach 49 Runden mit 5,4 Sekunden Rückstand auf dem fünften und damit letzten Rang auf.

Auf den Plätzen drei und vier landeten die beiden Jordan-Fahrer, die heute erstmals mit zwei Autos gleichzeitig und mit der endgültigen Lackierung unterwegs waren.

Giancarlo Fisichella drehte im zweiten Chassis 68 Runden, leistete sich einen Dreher und einen vermutlich durch einen mechanischen Defekt verursachten Ausrutscher ins Kiesbett und hatte am Ende 3,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Formel-1-Neuling Ralph Firman drehte 68 Runden und war rund 0,3 Sekunden langsamer als sein Teamkollege. Auch bei dem Briten streikte einmal die Technik seines Autos und der Jordan musste von den Streckenposten zurück an die Box gebracht werden.

Testzeiten, Barcelona, 17.02.03

Pos. Fahrer Team Reifen Zeit Rd.
1. Fernando Alonso Renault Michelin 1:15.971 45
2. Jarno Trulli Renault Michelin 1:18.860 61
3. Giancarlo Fisichella Jordan-Ford Bridgestone 1:19.150 35
4. Ralph Firman Jordan-Ford Bridgestone 1:19.456 68
5. Allan McNish Renault Michelin 1:21.326 49

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm