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Dubai nicht an Formel 1 interessiert

Im Unterschied zu vielen anderen Ländern, in denen derzeit neue Rennstrecken entstehen, verzichtet Dubai auf die Austragung eines Grand Prix.

Spa-Francorchamps und der A1-Ring sind raus – Imola, Ungarn, Brasilien und Silverstone wackeln beträchtlich. Und zusammen mit der Türkei, der Schweiz, dem Libanon, Ägypten, Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Korea hoffen sie alle auf das, was Bahrain und China bereits haben: einen festen Platz im künftigen Formel-1-Kalender.

Doch ein Land tanzt dabei aus der Reihe: Denn die Besitzer der sich im Bau befindlichen Strecke in Dubai, welche eine der modernsten Motorsportanlagen des mittleren Ostens werden soll, hegen eigenen Angaben zufolge keine Pläne, die „Königsklasse des Motorsports“ auf ihrer Strecke gastieren zu lassen.

„Im Moment haben wir hier kein Interesse an einem Formel-1-Rennen, da dieser Sport keinen Gewinn abwirft“, erklärte der Vorsitzende des Streckenbesitzers, Simon Azzam. „Die Strecke in Dubai wird konstruiert, um höchsten internationalen Ansprüchen gerecht zu werden. Es wird ein FIA-Kurs der Stufe 1, wo normalerweise Formel-1-Rennen ausgetragen werden. Aber momentan brauchen wir diese Serie nicht in unserem Plan.“

Der Bau der 5,35 Kilometer langen Strecke in Dubai, welche moderne Team-, Zuschauer- und Medienanlagen bieten soll, hat bereits begonnen und soll im Frühjahr 2004 abgeschlossen sein. Die Möglichkeit eines F1-Rennens möchte man allerdings trotz der aktuellen Absichten, die F1 nicht nach Dubai zu holen, nicht ganz ausschließen: „Wenn man an uns herantritt und unsere Anlage haben möchte, dann hätten wir keine Probleme damit, hier ein Rennen auszutragen...“

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