MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Barrichello: 2005er-Boliden sind „sehr viel nervöser“

Rubens Barrichello glaubt nach einem ersten Test nicht daran, dass die Aerodynamikänderungen an den Autos zu mehr Überholmanövern führen werden.

Am Donnerstag kehrte der Vizeweltmeister der abgelaufenen Formel-1-Saison bei den Testfahrten in Jerez erstmals ins Cockpit zurück. Da zeitgleich auch Anthony Davidson und Kimi Räikkönen mit ihrer Testarbeit begannen, sind seit dem Saisonfinale in Interlagos nur Fernando Alonso und Champion Michael Schumacher ohne Testkilometer.

Somit werden diese beiden Fahrer ihre ersten Erfahrungen mit den für 2005 modifizierten Boliden erst im kommenden Jahr machen können. Rubens Barrichello glaubt dabei aber nicht daran, dass die Aerodynamikänderungen an den Autos zu mehr Überholmanövern und folglich Action führen werden.

„Ich wollte hier in Jerez fahren, da ich nicht zu viel Zeit verstreichen lassen wollte, bevor ich wieder im Cockpit sitze“, verriet Rubinho der Gazzetta dello Sport. „Ich brauchte fünf oder sechs Runden, um mich an das neue Setup zu gewöhnen, das sehr viel nervöser ist. Auf schmutziger Strecke wird das Auto mit dieser Aerodynamik nur schwer zu kontrollieren sein.“

Dies wiederum führt dazu, dass Überholmanöver wohl nicht wie gefordert einfacher werden. „Das sollte meiner Meinung nach immer noch ein Problem darstellen“, so Rubens. „Wenn man einem anderen Auto nah folgt, dann verliert man den geringen Abtrieb, den man hat, sofort. Es wird eine Herausforderung innerhalb der Herausforderung werden, aber wir kommen voran: Das Team hat großartige Arbeit geleistet.“

Diese Nervosität schlägt sich darin nieder, dass Ferrari derzeit „anderthalb Sekunden langsamer“ als im Vorjahr ist – und dies nur auf der Aerodynamikseite. Die Änderungen am Motorenreglement bewirken unterdessen laut Barrichello einen Wandel der Formel 1 „vom Speed zum Langstreckensport“.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz