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Christian Klien: Lob von höchster Stelle

Jaguar-Boss Tony Purnell zeigt sich von Kliens bisherigen Leistungen begeistert, seine Zusammenarbeit mit dem Team sei perfekt.

In seinen ersten beiden Formel-1-Läufen konnte der Hohenemser Christian Klien seine Raubkatze auf den Plätzen 11 und 10 ins Ziel bringen. Jaguar-Boss Tony Purnell fand gegenüber Motorsport Aktuell nur lobende Worte für seinen jungen Schützling: „Ich mag ihn sehr gern. Seine ganze Einstellung innerhalb unseres Teams ist perfekt. Er ist gerade mal 21 Jahre alt, im Gespräch sehr enthusiastisch und gescheit, er hat die Reife eines 40jährigen. Wir erkennen an ihm Zeichen, die uns glauben lassen, dass er groß rauskommen wird.“

Zwar hat Christian Klien gegenüber seinem Teamkollegen Mark Webber noch einen Rückstand zu verzeichnen, doch musste der Österreicher bei gleichzeitigem Rundenmangel neue Strecken lernen. Purnell gibt Klien, was er braucht, Zeit: „Bedenkt nur, welche Aufgabe er hat. Den meisten Rookies gibt man ein Jahr in der Formel 1, er kommt in ein Team, das gut arbeitet, aber noch keine Erfolge hat. Und da ist Mark Webber auf dem Höhepunkt seiner Form. Wäre ich an Christians Stelle, mir würde der Verstand schmelzen.“

Überhaupt sei die Zeit der vielen Umstürze im Lager der Raubkatzen vorbei. Der Jaguar-Boss über die Änderungen in der Teamstruktur: „Die einzige wirkliche Änderung, die ich im Jaguar-Team gemacht habe, vollzog sich an der Spitze, und sie betraf nur drei oder vier Leute. Unser Weg ist geplant, ruhig und pragmatisch. Ich glaube nicht an die Oldtimer-Racing-Idee, alles blitzschnell zu erledigen.“

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