MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Interimslackierung von Red Bull Racing enthüllt

Entgegen erster Aussagen von Red-Bull-Boss Mateschitz wird der neue Bolide zumindest während der Wintertests an eine gewisse Getränkedose erinnern...

Grafik: Red Bull


Am Montag wurde offiziell verkündet, was viele schon lange erwartet hatten: Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz kaufte sich sein eigenes Formel-1-Team und steigt damit ab 2005 mit Red Bull Racing in die „Königsklasse des Motorsports“ ein.

Doch wie wird das ehemals in British Racing Green lackierte Auto, dessen Entwicklung auch in den zurückliegenden Wochen der Ungewissheit stetig vorangetrieben wurde, nun aussehen? Mateschitz gab sich am Vortag noch philosophisch: „Es gibt Ferrari-Rot, also bleiben wir bei unseren Farben Rot-Blau-Gold und Silber.“ Allerdings grenzte er auch ein: „Aber ich will sicherlich kein Dosen-Auto.“

Während die Fahrerfrage und auch die endgültige Lackierung erst in den kommenden Wochen der Winterpause gelöst werden wird, veröffentlichte der Getränkehersteller vorab schon einmal ein paar Designstudien für das Interimsauto, welches bereits vom 24. bis 26. November in Barcelona seine ersten Runden drehen wird.

Und entgegen der Aussagen von Red-Bull-Boss Mateschitz wird der Interimsbolide durchaus etwas an die bekannten Getränkedosen erinnern und in einem neuen schicken blau-silbernen Gewand daherkommen. Im Heck des RB01, der aus dem Jaguar R5b hervorging, wird aber – egal, wie der Wagen lackiert ist – ein Cosworth-Aggregat schlagen.

Wer bei den Wintertests für die Österreicher mit Teamsitz im englischen Milton Keynes in den dosenartig lackierten Autos Platz nehmen soll, wurde hingegen noch genauso wenig bekannt gegeben wie die endgültige Fahrerpaarung für 2005.

Neben dem Vorarlberger Christian Klien machen sich auch Ex-McLaren-Pilot David Coulthard, der auch von Niki Lauda unterstützt wird, sowie B·A·R-Tester Anthony Davidson Hoffnungen auf eines der silber-blauen Cockpits. Ebenfalls auf der Liste stehen der Red-Bull-Junior Vitantonio Liuzzi, der in diesem Jahr die Formel 3000 beinahe nach Belieben dominierte, sowie der Deutsche Nick Heidfeld und der US-Amerikaner Scott Speed.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"