MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Steht ein Abschluss unmittelbar bevor?

Die Verkaufsverhandlungen zwischen Energy-Drink-Hersteller Red Bull und dem Ford Konzern sollen laut Financial Times kurz vor dem Abschluss stehen.

Laut den britischen Medien stellt Red Bull die letzte Chance für Ford dar, einen Käufer für Jaguar zu finden...

Trotz anders lautender Gerüchte soll nun doch der österreichische Getränkehersteller Red Bull das zum Verkauf anstehende Jaguar-Team übernehmen. Laut der gewöhnlich gut informierten Financial Times sollen die Verhandlungen zwischen Red Bull und Ford kurz vor dem Abschluss stehen.

Ford muss das Jaguar-Team bis zum 15. November verkauft haben, denn dieses Datum ist die Deadline für die Nennung bei der FIA. Ford möchte sowohl Jaguar als auch die Motorenschmiede Cosworth verkaufen. Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz könnte mit dem Kauf des Jaguar-Rennstalls sein „All American Team“ verwirklichen...

Aber noch wird anscheinend um den Preis gefeilscht. Ford möchte den Preis in die Höhe treiben, weshalb man auch von „anderen seriösen Interessenten“ spricht. Die Kollegen von Autosport wollen jedoch erfahren haben, dass es keinen Mitbewerber mehr gibt und Red Bull somit die letzte Chance für den Verkauf von Jaguar sei.

Jenes Konsortium, mit dem auch Ex-Weltmeister Nigel Mansell in Verbindung gebracht wird, soll an den geforderten finanziellen Garantien gescheitert sein. Ein chinesisches Konsortium soll nun zu Verhandlungen mit Jordan übergeschwenkt sein.

Red Bull-Motorsportbetreuer Dr. Helmut Marko erklärte gegenüber Autosport: „Wir sind im Gespräch. Es liegt ein Angebot auf dem Tisch, wie das auch schon zuvor der Fall war. Wir haben keine Deadline. Ford scheint bislang nicht in der Lage zu sein, auf unser Angebot zu reagieren.“

Wie auch immer – die Zeit drängt. Angeblich soll sich das Red Bull-Angebot nur auf Jaguar Racing beziehen, nicht jedoch auf die Motorenschmiede Cosworth. Hier soll es angeblich weitere Interessenten geben. Sollte Red Bull Jaguar übernehmen, geht man davon aus, dass man 2005 mit den Cosworth-Motoren antreten und im Jahr 2006 zu einem anderen Fabrikat wechseln wird. Laut unseren Kollegen von Grand Prix könnte einer der Formel 1-Hersteller einspringen, möglicherweise unter einem anderen Firmenbranding wie Acura (Honda), Lexus (Toyota) oder Infiniti (Nissan-Renault).

Unterdessen arbeitet man bei Jaguar weiter an dem Boliden für das kommende Jahr. Nach dem Ablaufen der Testpause möchte man am Ende des Monats auch Testfahrten absolvieren. Die Autos sollen dabei mit einer neutralen schwarzen Lackierung antreten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Wer ist der beste Fahrer 2025?

So haben die Formel-1-Teamchefs abgestimmt

Die Formel-1-Teamchefs haben Max Verstappen zum fünften Mal in Folge zum Fahrer der Saison 2025 gewählt - Lewis Hamilton verpasst den Sprung in das Top-10-Ranking

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord