MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die „größte Frechheit“ bleibt der Formel 1 erhalten

Am teils possenhaften Qualifyingmodus wird auch für Hockenheim nicht geändert, dies scheitere nach wie vor an den Teams, erklärt die FIA.

Das erste Qualifying von Silverstone erregte die Gemüter. Für Niki Lauda war es „die größte Frechheit der Formel 1.“ Für Bernie Ecclestone war es „sehr dumm“ und „muss geändert“ werden. Und für Mike Gascoyne war es einfach ein „Betrug am zahlenden Publikum“.

Doch obwohl gestern noch einmal Hoffnung aufkeimte, dass das langweilige und sinnlose Doppel-Qualifying beim nächsten Rennen in Hockenheim durch ein neues Format ersetzt werden könnte, zerschlug sich diese rettende Seifenblase sehr schnell.

Es sollen noch nicht alle Teams einem neuen System zugestimmt haben. „Wir haben noch keine einstimmige Unterstützung erhalten“, erklärte ein FIA-Sprecher gegenüber reuters. Und obwohl sich Bernie Ecclestone nun für ein neues Format nach dem GP von Deutschland stark macht, gab es bislang nur „wenige Rückmeldungen“ seitens der Teams.

Somit wird es frühestens beim Großen Preis von Ungarn nahe Budapest ein neues, hoffentlich spannenderes Qualifying-Format geben. Doch das dachte man ja bekanntlich schon vor dem GP von Großbritannien. „Es hätte ja schon in Silverstone geändert werden sollen“, gibt Niki Lauda zu bedenken. „Aber wenn man so blöd ist, bleibt man blöd.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen