MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Dixon und Bourdais vor dem Sprung nach Europa?

Die in den USA fahrenden Piloten Scott Dixon (IRL) und Sébastien Bourdais (Champcar) glauben weiterhin an ihre Chance in der Formel 1.

Fotos: LAT/Getty

Alex Zanardi, Jacques Villeneuve, Juan Pablo Montoya und Cristiano da Matta. Dies sind die letzten vier Piloten die den Sprung über den großen Teich aus den US-Rennserien in die sogenannte Königsklasse geschafft haben.

Mit dem Neuseeländer Scott Dixon stand zu Saisonbeginn noch ein weiterer in den USA tätiger Pilot auf den Listen der Formel-1-Teamchefs, wobei vor allem Frank Williams auf seiner Fahrersuche großes Interesse am amtierenden IRL-Champion zeigte.

Doch nach seinem Wiliams-Test in Le Castellet wurde es in Europa still um den Neuseeländer, dessen Chancen auf das zweite weiß-blaue Cockpit neben Mark Webber getrost als schlecht eingeordnet werden dürfen. Denn Frank Williams sucht nach einem „erfahrenen Piloten“. Und dies „passt nicht auf mich“, weiß Dixon genau. „Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt wird es passen“, gibt er den Traum von der Formel 1 noch nicht auf.

Schließlich spreche sein Manager Stefan Johansson noch mit Williams und lehnte man erst vor kurzem ein Angebot als Formel-1-Testfahrer für 2005 ab. „Wir sprechen mit verschiedenen Teams“, so der 23jährige. „Es ist wichtig, dass mein Name in diesen Kreisen im Gespräch bleibt.“

Eine ähnliche Taktik verfolgt auch der Manager des Franzosen Sébastien Bourdais, der derzeit in der Gesamtwertung der Champ-Car-Serie vor seinem Teamkollegen Bruno Junqueira in Führung liegt. „Es würde mich wundern, wenn Sébastien bis Jahresende keinen Formel-1-Test bestreiten würde“, meint David Sears, der auch Teamchef des Teams Super Nova Racing ist, mit dem Bourdais 2002 seinen F3000 Titel gewann.

Sollte der Franzose, der bereits für Arrows und Renault getestet hat, im nächsten Jahr tatsächlich nach Europa und in die Formel 1 zurückkehren, könnte sein aktuelles ChampCar-Team Newman-Haas möglicherweise den Ex-CART-Champion Cristiano da Matta zurückholen, dessen Chancen auf ein weiteres Jahr im Toyota-Cockpit angeblich schlecht stehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

ARBÖ Rallycross Greinbach: Bericht

Spektakuläres Highlight beim ARBÖ Rallycross

Volle Zuschauerränge, 120 Starter aus 7 Ländern machten das ARBÖ Rallycross Festival 2026 zu einem Motorsport Großevent am vergangenen Wochenende im PS Racing Center Greinbach mit viel Action und Spannung.

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben