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Pressespiegel

Siegesmarsch, Meisterwerk, unbesiegbar - Worte aus der italienischen Presse über Schumacher. Weitere Themen: Montoya vs. Schumacher und Button der Held.

„Schumi-Ferrari: Ein Meisterwerk“ schrieb die Gazzetta dello Sport nach dem vierten Sieg von Michael Schumacher in dieser Saison. Der Deutsche führt damit in der WM schon mit 16 Punkten vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello. Für Schumacher „war das Rennen in Imola ein Frühlings-Spaziergang“.

Aber nicht nur das: Die Gazzetta schnappte auch Ross Brawns Worte vom ultimativen Ziel auf: „Jetzt muss man sich fragen, wer Ferrari aufhalten wird. Die echte Herausforderung des Duos Maranello-Schumacher ist vielleicht, alle 18 Rennen in Folge zu gewinnen.“

Eines der brisanten Themen in der geschriebenen Presse von heute war selbstverständlich das Duell Juan Pablo Montoya gegen Michael Schumacher. Am Start soll der Ferrari-Pilot den Kolumbianer ins Gras gedrängt haben. Nach dem Rennen beschimpfte Montoya den sechsfachen Weltmeister dann als „blind und dumm“. Die italienische Corriere della Sera schrieb dazu: „Schumacher scheut sich nicht, Montoya einen Ruck zu versetzen. Schumi hat sehr hart, aber nicht unfair gespielt. Niemand kann das Genie der modernen Formel 1 stoppen. Nicht mal die Jugend des 24jährigen Button kann mit Michael Schumacher Schritt halten.“

Ihn musste Schumacher zu Beginn des Rennens aber erst einmal einholen. Button war dem Feld nämlich entflohen und erst nach den Boxenstopps hatte Schumacher den Briten passiert. „Diesmal hat er sich anstrengen müssen“, titelte die belgische Dernière Heure. Die Kollegen der Equipe sehen sogar Hoffnung, dass Button diese Saison zum Schumacher-Jäger Nummer 1 wird. „Jenson Button hat seinen ersten Sieg in der Formel 1 verpasst und wurde von einem unwiderstehlichen Michael Schumacher geschlagen. Aber der Brite bestätigte die exzellenten Winterresultate und erinnerte mit seiner Pole Position daran, dass er einer der Leader der neuen Generation ist. Er war der Held des Wochenendes.“

Zurück nach Italien. „Ferrari-Schumi, die Unbesiegbaren“, so die Repubblica. „Schumachers Rennen ist wieder einmal eine Mischung aus Perfektion, Aggressivität, erfolgreicher Strategie bis zum Siegesmarsch am Ende des Rennens. Schumacher hätte seine Fans in Imola niemals enttäuscht.“

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