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Neues aus der „Königsklasse“

FIA fordert B·A·Rs WM-Ausschluss!

Während B·A·R der FIA-Berufungsverhandlung in Paris optimistisch und mit einem riesigen Aufgebot (siehe unten) entgegensieht, bat die FIA den International Court of Appeal, das Team aus der diesjährigen Weltmeisterschaft auszuschließen!

Zudem verlangt der Motorsportweltverband in seinem Dossier eine Mindeststrafe von einer Million Euro.

B·A·R entsendet Großaufgebot

Bei der FIA-Berufungsverhandlung in Paris möchte British American Racing nichts dem Zufall überlassen und entsendet deshalb ein Großaufgebot an Verantwortlichen und Topleuten.

Neben nicht weniger als zehn Zeugen und einem von Staranwalt David Pannick geführten Anwälteteam werden auch Nick Fry, Geoff Willis, Honda-Boss Yasuhiro Wada, Motoreningenieur Otmar Szafnauer und BAT-Direktor Nick Brookes vor Ort sein. Auch McLaren und Williams haben Vertreter nach Paris entsandt, um die Verhandlung zu überwachen.

Mosley gibt Pressekonferenz

Nur einen Tag nach der Urteilsverkündung im Streitfall B·A·R wird FIA-Präsident Max Mosley am Freitag in Spanien die gesamte Pressekonferenz, die sonst mit Fahrern und Teamvertretern aufwartet, für sich in Anspruch nehmen und sich den Fragen der Medienvertreter stellen.

Honda-V8 absolvierte ersten Streckentest

Es gibt auch positives über B·A·R zu berichten: Als erstes Formel-1-Team testete B·A·R-Honda letzte Woche in Mugello seinen neuen V8-Motor für die kommende Saison. Während die Testfahrer Enrique Bernoldi und Anthony Davidson offiziell ein "Prototyp-Chassis" für 2006 testeten, fand Autosport heraus, dass sie stattdessen das neue V8-Aggregat fuhren.

"Wir wollten zu keiner Zeit schnelle Runden fahren", so Geoff Willis. "Wir wollten nur lernen, wie der Motor funktioniert, und alle Parameter überprüfen. Es ist ein ziemlich seltsamer Motor. Sehr tief. Sogar sehr, sehr tief, und kürzer als üblich."

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