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Ein Bericht sorgt für Verwirrung - Klien-Cockpit in Gefahr?

Rätselhafter Bericht über einen kommenden Red Bull-Test von Robert Doornbos - angeblich soll der Holländer die Chance auf einen Rennsitz bei RBR haben!

Michael Noir Trawniczek

Seltsam. Die Kollegen von F1Racing berichten "exklusiv", dass der frühere Minardi-Pilot Robert Doornbos am vergangenen Mittwoch in Milton Keynes, in der Fabrik von Red Bull Racing, eine Sitzanpassung vorgenommen habe. Der Holländer soll am kommenden Mittwoch bei den Testfahrten in Barcelona in einen Red Bull-Boliden klettern.

So weit, so gut - doch in dem Bericht der in Holland stationierten Site wird auch behauptet, dass Landsmann Doornbos, sollte er bei dem Test überzeugen, eine "Chance auf einen Rennsitz bei Red Bull" haben würde.

Doch bekanntlich ging man bislang nicht nur im österreichischen Medienwald davon aus, dass der Hohenemser Christian Klien das zweite Einsatzcockpit neben Fixstarter David Coulthard erhalten wird. Klien lieferte trotz erschwerter Bedingungen (Fahrerrotation mit Tonio Liuzzi) eine beeindruckende Saison, die er am Ende mit Startplatz 4 in Suzuka und Rang 5 in Shanghai krönte.

Laut DailyF1News soll sich, in Bezug auf den erwähnten Bericht, folgender Hintergrund darstellen: Robert Doornbos soll einen gültigen Minardi-Vertrag für 2006 in Händen halten. Eine Kündigung dieses Vertrags müsste vom neuen Teambesitzer Red Bull abgelöst respektive ausbezahlt werden. Doornbos-Sponsor Muermans soll den Test eingefädelt haben. Obwohl es eher naheliegend wäre, Doornbos, wenn schon, dann als einen Anwärter auf den Toro Rosso-Rennsitz darzustellen, wird in dem oben erwähnten Bericht explizit von Red Bull gesprochen.

Bislang gibt es von Red Bull Racing keine Stellungnahme - so lange sind die erwähnten Berichte mit Vorsicht zu genießen.

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