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Gil de Ferran wird Sportdirektor bei B·A·R

Nun ist es offiziell: Gil de Ferran wird neuer Sportdirektor bei B·A·R-Honda. Der Brasilianer soll das Team wieder auf Kurs bringen.

Fotos: Jonathan Ferrey/Getty Images, Allsport

Zunächst wurde noch darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Der Brasilianer Gil de Ferran wird ab sofort als Sportdirektor von British American Racing Geschäftsführer Nick Fry und Technikdirektor Geoffrey Willis unterstützen.

Der 37jährige Indy-500-Sieger und zweifache Champ-Car-Meister bringt über 20 Jahre Rennerfahrung mit nach England, wo er das zuletzt ins Straucheln geratene Team wieder auf Kurs bringen soll. Teamboss Nick Fry hatte hierbei schon nach dem dritten Doppelausfall im dritten Rennen angekündigt, dass man noch immer das Ziel, 2005 den ersten Grand Prix der Teamgeschichte zu gewinnen, verfolge. Daran wird sich nun auch de Ferran messen lassen müssen.

"Wir wussten, dass uns ein Puzzleteil auf dem Weg zu unserem großen Ziel – den WM-Titel zu gewinnen – fehlte", so Nick Fry, der sich nun vermehrt um seine Aufgaben als Geschäftsführer kümmern soll. "Und dieser fehlende Teil war die Erfahrung, ein Monoposto-Rennen auf höchstem Niveau zu gewinnen."

Gil de Ferran bringt diese aus seiner langen Motorsportkarriere in den USA mit. "Es gibt keinen Ersatz für Rennerfahrung, und Gil hat sie."

Entsprechend soll der Brasilianer seine Erfahrungen an der Rennstrecke ein- und in Erfolge umsetzen, während Geoff Willis sich nun wieder voll "auf das, was er am besten kann" konzentrieren soll: "Und das ist, Rennautos zu bauen und zu entwickeln."

"Als ich Gil traf, bemerkte ich sofort, dass er die Fähigkeit besitzt, aus einem Team das Beste herauszuholen – und genau dies benötigen wir hier", stimmte Willis zu. "Ich freue mich wirklich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten und heiße ihn herzlich im Team willkommen."

"Dies ist eine enorm spannende Herausforderung für mich und in mancher Hinsicht eine natürliche Fortsetzung meiner Rennfahrerkarriere", freute sich Gil de Ferran über seine neue Aufgabe. "Ich habe mich schon immer über das Fahren hinaus für den Sport interessiert: Dies ist die beste Chance, die ich bekommen konnte."

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