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Minardi setzt Kooperation mit Cosworth fort

Die V10-Motoren werden Ende 2005 doch noch nicht ganz von der Bildfläche verschwinden: Minardi wird auch 2006 mit einem Cosworth V10 antreten.

Nur wenige Tage nach dem Debütrennen des neuen PS05 und dessen Cosworth TS2005 V10-Aggregats gab das Minardi-Team am Dienstag bekannt, dass man auch im kommenden Jahr mit den Zehnzylindermotoren von Cosworth Racing an den Start gehen werde.

Damit scheint auch die Zukunft der britischen Motorenschmiede in US-Besitz geklärt, welche nach dem Wechsel von Red Bull Racing zu Ferrari in Frage stand. Cosworth-Geschäftsführer Tim Routsis zeigte sich dementsprechend erleichtert die Partnerschaft mit Minardi verlängert zu haben. "Wir haben eine lange Geschichte mit und eine enge Beziehung zu diesem Team. Für unsere Firma, die nun ein unabhängiger Motorenhersteller ist, ist es zudem schön, eines der letzten echten Privatteams der Formel 1 zu beliefern."

Ob man für den bereits in Entwicklung befindlichen V8-Motor noch einen anderen Kunden finden wird, bleibt abzuwarten. Minardi plant jedenfalls nicht, das neue V8-Triebwerk der Briten einzusetzen. Stattdessen soll ein in der Drehzahl begrenzter V10 benutzt werden, welchen Minardi sogar bis zum Ende des aktuellen Concorde Agreements Ende 2007 einsetzen könnte.

"Wir waren vom TF2005-Motor außergewöhnlich beeindruckt", so Teamchef Paul Stoddart über seine ersten Eindrücke in Imola. "Wir können die Power, Fahrbarkeit und Zuverlässigkeit des neuen Motors gar nicht hoch genug loben." Die Vertragsverlängerung mit Cosworth empfindet der Australier deshalb als den richtigen Weg für Minardi.

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