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Neues aus der "Königsklasse"

Foto: Michael Levitt/LAT

Bourdais träumt von der Formel 1

Zum ersten Mal seit 40 Jahren besitzt Frankreich in dieser Saison keinen Stammpiloten in der Formel 1. Während Franck Montagny auf seinen Sprung in die Königsklasse wartet, äußerte auch der französische Champ-Car-Meister Sebastian Bourdais wieder einmal Wechselabsichten.

"Es ist meine dritte Champ-Car-Saison, dort gibt es ein sehr konkurrenzfähiges Feld", so der amtierende Champion. "2002 wäre es vielleicht interessant gewesen, Formel-1-Testfahrer zu sein, aber jetzt bin ich 26 und möchte um den Titel kämpfen. Und obwohl die Chance immer kleiner wird, war ich noch nie so nah dran."

Ecclestone glaubt an US-Comeback

So langsam glätten sich die Wogen um das Indy-Debakel wieder, entsprechend hat auch Bernie Ecclestone seine Meinung über die Zukunft des USGP in Indianapolis geändert. Aus einem "Es sieht nicht gut aus" wurde deshalb ein "Wir werden einen Weg finden. Wir kommen im nächsten Jahr ganz sicher zurück."

Dennoch ist der Formel-1-Boss noch immer darüber verärgert, dass "die Egos einiger Leute der Realität in den Weg kamen". Die Formel 1 sei einfach zu demokratisch geworden. "Wir haben einen kleinen Imageschaden genommen, aber wir sind stark. Eine Sache wird es nicht zerstören. Das werde ich nicht zulassen."

Indianapolis lehnt Nicht-WM-Lauf ab

Nachdem Norbert Haug zuletzt ein Formel-1-Rennen ohne WM-Status in Indianapolis angeregt hatte, präsentierten die Michelin-Teams einen solchen Vorschlag für das Saisonende, nach dem Finale in China.

Während sich Mario Theissen (BMW) im Hinblick auf diese Idee vorsichtig äußerte und sich fragte, ob die Fans ein solches Rennen überhaupt sehen möchten, lehnte Tony George, Boss des Indianapolis Motor Speedway, den Vorschlag komplett ab. "Es wird in diesem Herbst kein Rennen in Indy geben", so George. "Die Priorität Nummer 1 ist die Lösung der diesjährigen Probleme. Priorität 2 ist an einem Event für 2006 zu arbeiten." Für mehr habe man laut Sprecher Ron Green keine Energie...

Williams: Motorentscheidung im Juli

Der Juli wird nicht nur vier Rennwochenenden bieten, sondern auch die Entscheidung in der Motorenfrage beim Williams-Team bringen. Dies jedenfalls kündigte Frank Williams an, für den die Entscheidung von BMW, sich bei Sauber einzukaufen, "nicht wie aus heiterem Himmel" gekommen ist.

Den Hinweis seines Piloten Mark Webber einen klaren Schnitt durchzuführen, hat er dabei sehr wohl vernommen. "Was er damit wohl sagen wollte ist, dass, wenn es nicht funktionieren sollte, da BMW nun ein eigenes Team hat, wir vielleicht die Möglichkeit für einen Neustart nutzen sollten."

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