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Neues aus der "Königsklasse"

Muss Liuzzi auch in Spa zuschauen?

Wer 2006 neben David Coulthard das zweite Stammcockpit bei Red Bull Racing erhält, steht noch nicht fest. Die Anzeichen verdichten sich aber, dass es Christian Klien sein könnte.

So sagte nicht nur der Österreicher vor einigen Wochen, dass er sich Hoffnungen auf ein weiteres Rennen in Spa macht, sondern wiederholte Teamboss Christian Horner nun, dass man nächste Woche eine Entscheidung für Spa fällen werde. "Es würde Sinn machen, Christian fahren zu lassen, wenn er hier [Monza] ein gutes Wochenende haben sollte. Aber es ist ziemlich sicher, dass Tonio 2005 noch einmal fahren wird."

Alonso möchte McLaren in Fehler hetzen

Fernando Alonso kommt als überlegener WM-Leader, aber mit einer klaren Vorstellung vom aktuellen Kräfteverhältnis nach Monza. "McLaren ist stärker. Davon gehen wir aus, und damit müssen wir umgehen", sagt der Spanier. "Unsere Strategie sieht so aus, dass wir sie unter Druck setzen wollen – gelingt uns das nicht, machen wir ihnen das Leben leicht. Sie nehmen Drehzahl zurück und schonen das Auto. Also werde wir sie hetzen und vielleicht in Schwierigkeiten bringen."

Dennoch sieht sich Alonso in einer komfortablen Situation: "Die anderen sind schneller, aber wir können in allen fünf ausstehenden Rennen Podestplätze erreichen. Wenn uns das gelingt, waren wir offenbar schnell genug, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen."

Montezemolo: Abschiedssieg für Barrichello

Nur noch fünf Rennen wird Rubens Barrichello für die Scuderia Ferrari bestreiten, danach möchte er mit British American Racing den verpassten Erfolgen der letzten Jahre nachjagen. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo wünscht seinem langjährigen Piloten aber nicht nur dafür alles Gute.

"Ich wünsche ihm aus zwei Gründen alles Gute: Zum einen weil ihn in der nächsten Woche in Brasilien ein freudiges Ereignis erwartet [die Geburt seines zweiten Kindes], und zum anderen, weil er mit uns in jedem Jahr den Konstrukteurstitel gewonnen hat." Als perfekten Abschluss wünscht Montezemolo Barrichello nur noch eines: "Vielleicht kann er am Sonntag oder bei einem anderen Rennen noch einen Sieg für Ferrari holen."

Suzuka: Yamamoto als Jordan-Testfahrer

Nachdem das Jordan-Team in der Türkei Jason Tahincioglu einige Demorunden ermöglichte, darf beim Grand Prix von Japan ein weiterer Lokalmatador ran. Der Japaner Sakon Yamamoto wird als Freitagstester die Rolle von Nicolas Kiesa übernehmen.

Der japanische Formula-Nippon- und Super-GT-Fahrer ist laut Geschäftsführer Colin Kolles ein sehr talentierter Pilot, dem man gerne die Möglichkeit eines Formel-1-Tests gibt. Als zusätzliches Plus dürfte der Japaner natürlich auch noch einige japanische Yen mitbringen...

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