MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

2 x McLaren vor 2 x Renault

Alle zehn Formel-1-Teams und insgesamt 21 Piloten drehten am Donnerstag in Monza ihre Runden, Montoya erneut am schnellsten.

Hier finden Sie zahlreiche Fotos aus Monza.

Der absolute Rundenkrösus war dabei Giancarlo Fisichella, der die unglaubliche Anzahl von 144 Umläufen absolvierte. Aber auch acht weitere Fahrer drehten eine dreistellige Rundenanzahl.

Die schnellste Runde brannte unterdessen, wie schon gestern, der Kolumbianer Juan Pablo Montoya in den italienischen Asphalt. In 1:19.813 Minuten stellte der Südamerikaner damit am zweiten Tag in Folge einen neuen inoffiziellen Streckenrekord auf.

"Es war ein ermutigender Test. Das Auto lief richtig gut in Monza und es fühlt sich sehr schnell an", kommentierte Montoya seine beiden Testtage. "Wir haben schnelle Zeiten hingelegt und können diese Pace hoffentlich auch im Rennen zeigen. Ich habe viele Long Runs zurückgelegt und einige wichtige Daten für die Reifenwahl für Italien und Belgien gesammelt."

Hinter dem Kolumbianer reihte sich sein Teamkollege Kimi Räikkönen auf dem zweiten Rang der Zeitentabelle ein. Ein Ergebnis welches der Finne beim Rennen in gute einer Woche gerne umdrehen würde. Ansonsten lief für ihn heute alles nach Plan.

"Das war eine positive Testsession", bilanzierte er trotz Problemen am Vortag. "Wir absolvierten unser geplantes Programm und die Setup-Arbeiten für den Italien GP. Jetzt freue ich mich auf das Rennen. Wir hatten gestern einen schwierigen Nachmittag, da wir die Getriebeprobleme beseitigen mussten. Das Team hat aber hart gearbeitet um das Auto wieder auf die Strecke zu bringen und einige Installationsrunden zu drehen."

Da McLaren nur noch vier Tage des 30 Testtage-Kontingents übrig hat, beenden die Silbernen die Monza-Tests bereits heute. British American Racing begann die Tests hingegen aus dem gleichen Grund erst am Donnerstag. Abgesehen von einem Getriebeproblem bei Takuma Sato am Morgen erlebten die Weißen aber einen guten ersten Testtag. Jenson Button wurde knapp vor Takuma Sato Siebter. Testfahrer Adam Carroll reihte sich hingegen am Ende des Feldes ein.

Für den WM-Spitzenreiter Fernando Alonso standen unterdessen Long Runs auf der Tagesordnung. "Wir hatten heute ein großes Programm zu absolvieren und dies verlangte eine disziplinierte Herangehensweise", erklärte Testteamchef Christian Silk. "Die Hauptlast lag auf Reifentests - Mischungen und Konstruktionen für Monza und Spa. Wir nahmen uns aber auch Zeit die Bremsen zu testen und am Setup für das nächste Wochenende zu arbeiten."

Das Ergebnis: Alonso und Fisichella reihten sich hinter den beiden Silberpfeilen auf den Rängen drei und vier ein. Nur unwesentliche langsamer beendete Mark Webber den Tag auf Rang fünf. Sein Teamkollege Nick Heidfeld wurde nach 59 Umläufen immerhin noch Elfter.

Ebenfalls einen guten Tag erlebte Weltmeister Michael Schumacher, der heute das Cockpit von seinem nächstjährigen Teamkollegen Felipe Massa übernahm. Nach dem Abarbeiten der Reifen- und Setuparbeiten landete der Deutsche auf dem sechsten Rang. Luca Badoer wurde im zweiten Ferrari Neunter.

Nicht unter den ersten Zehn anzutreffen waren die drei Toyota-Piloten. Während Ralf Schumacher sich auf Platz 14 einreihte, hatte Ricardo Zonta mit der B-Spezifikation des TF105 Probleme und kam nur auf fünf Runden. Olivier Panis legte mit dem V8-Boliden unterdessen immerhin 29 Runden zurück. Blieb dabei aber sagenhafte zehn Sekunden über der Bestzeit.

Als Einzelkämpfer betätigte sich auch heute wieder der Kanadier Jacques Villeneuve. "Wir haben heute die Rennspezifikation für Jacques Auto festgelegt und die Aerodynamikteile für Monza bestätigt. Zudem arbeiteten wir mit Michelin an der Reifenwahl für die anstehenden Rennen", fasste Testingenieur Paul Russell die Fortschritte der Schweizer zusammen. "Felipe wird diese Arbeit morgen fortsetzen. Davon abgesehen wird Felipe uns auch dabei helfen Jacques Daten der letzten zwei Tage zu bestätigen und am Basis-Setup für den Italien GP arbeiten."

Die Testzeiten aus Monza

 1. Juan Pablo Montoya (McLaren)    1:19.813
2. Kimi Räikkönen (McLaren) 1:20.082
3. Fernando Alonso (Renault) 1:20.251
4. Giancarlo Fisichella (Renault) 1:20.707
5. Mark Webber (Williams) 1:20.970
6. Michael Schumacher (Ferrari) 1:21.071
7. Jenson Button (B·A·R) 1:21.222
8. Takuma Sato (B·A·R) 1:21.447
9. Luca Badoer (Ferrari) 1:21.396
10. David Coulthard (R·B·R) 1:21.698
11. Nick Heidfeld (Williams) 1:21.817
12. Christian Klien (R·B·R) 1:21.908
13. Jacques Villeneuve (Sauber) 1:21.923
14. Ralf Schumacher (Toyota) 1:22.137
15. Tiago Monteiro (Jordan) 1:23.388
16. Robert Doornbos (Minardi) 1:24.794
17. Nicolas Kiesa (Jordan) 1:24.795
18. AdaCarroll (B·A·R) 1:25.097
19. Nicky Pastorelli (Jordan) 1:25.102
20. Olivier Panis (Toyota) 1:29.601
21. Ricardo Zonta (Toyota) -:--.---

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Testfahrten

Weitere Artikel:

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Wer ist der beste Fahrer 2025?

So haben die Formel-1-Teamchefs abgestimmt

Die Formel-1-Teamchefs haben Max Verstappen zum fünften Mal in Folge zum Fahrer der Saison 2025 gewählt - Lewis Hamilton verpasst den Sprung in das Top-10-Ranking