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"Alle Fahrer sollten in der GPDA einbezogen werden!"

Jacques Villeneuve und McLaren-Testpilot Pedro de la Rosa sind aus der Piloten-Vereinigung GPDA ausgetreten. Alex Wurz drängt auf deren Rückkehr.

Jacques Villeneuve ist bereits raus aus der Fahrergewerkschaft GPDA, McLaren-Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa wird wohl folgen. Er geht, sollte Michael Schumacher im Verband der Fahrer verbleiben. Während sich Villeneuve nicht zu Details äußern wollte und nur von "persönlichen Gründen" sprach, dürfte der Grund in den Nachfolgen von Schumachers Streckenblockade im Qualifying in Monaco zu suchen sein.

Die GPDA vermied es, Sanktionen oder Rügen in Richtung Schumacher auszusprechen. Jarno Trulli, einer der Direktoren des Verbandes, begründete dies damit, dass sich die GPDA um Sicherheitsbelange der Fahrer und Zuschauer bemühe. Bestrafungen und Abverurteilungen von Kollegen stehe nicht auf der Agenda.

Einige Mitglieder scheinen mit dieser Argumentation ihre liebe Mühe zu haben. So soll das Thema beim GPDA-Meeting in Montréal erneut auf die Tagesordnung kommen. Aus diesem Grund sollen Wurz und de la Rosa wieder eintreten, um am weiteren Vorgehen mitwirken zu können - meint Williams-Testfahrer Alexander Wurz.

"Ich dränge Jacques Villeneuve und Pedro de la Rosa dazu, in der GPDA zu verbleiben", erklärte er Autosport. "Mit Pedro habe ich schon gesprochen und ich denke, dass er seine Entscheidung überdenken wird. Mit Jacques versuche ich noch so früh es geht zu reden. Es ist doch so, dass man am Ergebnis nicht mitwirken kann, wenn man an der Wahl nicht teilnimmt."

"Was immer auch ihre Gründe für ihre Entscheidung waren, sie können nur ausgeräumt werden, wenn Fahrer wie sie Mitglieder sind", fuhr er fort. "Nur wenn sie bleiben, können sie für das eintreten, was sie als richtig empfinden." Dass allein die Sicherheit im Zentrum der GPDA-Arbeit stehen soll, sieht Wurz nicht so. "Die Funktion der GPDA ist es, ein Forum für alle Diskussionen zu sein, die die Fahrer betreffen, und alle Fahrer sollten einbezogen werden."

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