MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zwei österreichische Testfahrer bei Williams?

Gerüchten zufolge könnte neben Alex Wurz demnächst auch Patrick Friesacher als Testfahrer bei Williams andocken, Karthikeyan bleibt aber weiterhin Favorit.

Nachdem Frank Williams für die Saison 2006 schon Alexander Wurz als Testfahrer unter Vertrag genommen hat, könnte nun auch dessen österreichischer Landsmann Patrick Friesacher beim britischen Rennstall landen. Dies berichten zumindest die Salzburger Nachrichten in ihrer Donnerstagsausgabe.

Im Dezember war ursprünglich der Inder Narain Karthikeyan als Favorit auf den Posten des dritten Piloten neben Mark Webber und Nico Rosberg gehandelt worden, doch dem Inder wurde - trotz seiner Tata-Millionen - der wesentlich erfahrenere Wurz vorgezogen. Daraufhin kam es zu Spekulationen, wonach das Team noch einen zweiten Testfahrer nominieren werde - und um genau diesen Job reißen sich nun alle arbeitslosen Formel-1-Piloten.

Dass ein Kandidat nur dann wirklich in Frage kommt, wenn er einen prall gefüllten Geldkoffer auf den Tisch legen kann, versteht sich von selbst; Friesacher soll deshalb unbestätigten Gerüchten zufolge schon auf Sponsorensuche sein. Anzunehmen ist, dass zwei bis vier Millionen Euro notwendig wären, um den Job zu bekommen - doch diesbezüglich scheinen weiterhin Karthikeyan oder der Däne Nicolas Kiesa auf Pole Position zu stehen.

Ungeachtet all dieser Spekulationen geht Wurz fest davon aus, dass er alle Freitagstrainings bestreiten wird - und seitens des britischen Teams wollte man nicht einmal die Suche nach einem zweiten Testfahrer bestätigen: "Wir wissen noch nicht, ob das überhaupt notwendig ist", erklärte eine Williams-Sprecherin.

Friesacher selbst war heute übrigens nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Es ist lediglich bekannt, dass er sich zuletzt auch um Kontakte zu ChampCar-Teams bemüht hat, um für den Fall, dass er in der Formel 1 keinen Platz mehr finden sollte, abgesichert zu sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden