MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Deponieren Sie Ihre Meinung

Die Oberste Sportbehörde FIA hat nach der Premiere im Vorjahr wieder eine Umfrage gestartet. Eine gute Möglichkeit, die Stimme zu erheben.

Michael Noir Trawniczek

Die Sportbehörde FIA berichtet hoch erfreut, dass "beinahe 100.000 Fans an der ersten FIA-Umfrage im Jahr 2005 teilgenommen haben" - wenn man jedoch in Erwägung zieht, wie viele Menschen den Formel 1-Sport verfolgen respektive hinter den Bildschirmen sitzen, sind 100.000 Teilnehmer relativ wenig.

Dabei macht diese Umfrage durchaus Sinn. Die Fragen sind wohl überlegt und es wird sehr genau ausgelotet, ob die Fans mehr Technik oder mehr Gewicht auf die fahrerische Leistung (weniger oder gar keine Fahrhilfen) wünschen. Die vorjährige Umfrage hatte tatsächlich, zumindest teilweise, einen Einfluss - das neue Qualifying beispielsweise wurde von den Fans gewünscht...

Wer also wieder mehr Überholmanöver und mehr Gewichtung auf das Fahrtalent wünscht, sollte sich die zehn Minuten an Zeit nehmen und an der Umfrage teilnehmen (und immerhin gibt es auch ein Laptop und einige Kopfbedeckungen in Form von F1-Kappen zu gewinnen).

Ein Manko dabei ist: Die FIA lässt ihre Sparmaßnahmen nicht hinterfragen, sie gelten offensichtlich als gegeben. Man fragt nicht: Sind Sie mit dem Zweiwochenendmotor zufrieden? Muss die F1 wirklich Reifen sparen?

Dennoch: Es lohnt sich, seine Stimme abzugeben. Wer nicht wählt, kann nicht mitregieren - wie in der Politik.

Hier der Link zur FIA-Umfragehttp://www.fia-amd-survey2006.com.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will