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"Die Fans wollen den besten Fahrer sehen!"

Toro Rosso-Miteigner Gerhard Berger sprach sich für die Sparmaßnahmen der FIA aus - der Fahrer solle wieder im Vordergrund stehen, findet der Tiroler.

Die Diskussion ist nicht wirklich neu: FIA-Präsident Max Mosley will Technologie und damit auch Kosten in der Formel 1 dramatisch reduzieren, während die involvierten Automobilhersteller von dieser Idee nicht allzu angetan sind.

Allerdings ist erstmals seit langem eine Einigung absehbar. Scuderia-Toro-Rosso-Teilhaber Gerhard Berger hofft, dass sich Mosley dabei durchsetzen wird.

"Eigentlich sollten wir FIA-Chef Max Mosley dankbar sein", sagte er dem Kölner Stadtanzeiger.

"Es darf nicht sein, dass Konzerne wie Toyota einfach dreimal so viel Geld reinschmeißen wie andere und deshalb vorne stehen. Das Reglement muss so beschaffen sein, dass der Fahrer wieder den Unterschied macht - und nicht die Millionen, die in Weiterentwicklung gesteckt werden. Die Fans wollen sehen, wer den talentierteren Piloten hat, und nicht, wer am meisten Geld besitzt."

"Ich glaube, der Weltverband ist auf einem ganz guten Weg", fuhr Berger fort. "Ich erinnere nur daran, als Mosley verlangte, dass pro Rennwochenende nur ein Motor verwendet werden sollte. Da sind einige Teams über ihn hergefallen und haben gesagt: Das geht alles nicht, das ist unmöglich. Heute muss ein Motor zwei Rennen halten - und jetzt ist der Vorteil allen ersichtlich."

"Die Kosten bei den Rennen und in der Entwicklung müssen runter, da macht Mosley schon sehr aggressive Vorschläge. Wenn er das nicht tun würde, sparen wir am Ende nur zehn Prozent ein. Und ob Toyota 500 Millionen Euro investiert oder 450, das macht das Kraut wirklich nicht fett", unterstrich der Österreicher.

"Fragen Sie mal Frank Williams, wie es ihm geht. Er kämpft um jeden Cent, damit er über die Runden kommt. Das läuft etwas falsch."

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