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Ecclestone wundert sich über fehlende Überholmanöver...

Bernie Ecclestone glaubt nicht an ein generelles Überholproblem - von ganz hinten würden die Fahrer auch nach vorne stürmen...

Seit Jahren wird an der Formel 1 vor allem eines bemängelt: Dass die Fahrer wie an der Perlenkette gezogen um die Strecke fahren, es kaum noch Überholmanöver gibt, die Rennen stattdessen in der Boxengasse durch die Tankstrategie entschieden werden.

Schuld daran, so wird weitläufig gesagt, ist die Tatsache, dass die Aerodynamik der modernen Autos so ausgeklügelt ist, dass Hinterherfahrende nicht dicht auf den Vordermann auffahren können, weil sie ansonsten in den Kurven zu wenig Abtrieb an der Vorderachse hätten.

Doch in den Augen von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sind solche Behauptungen Unsinn, dies habe man erst letztes Jahr beim Japan-Grand-Prix gesehen, als sich Kimi Räikkönen und Fernando Alonso von hinten durch das Feld nach vorn arbeiteten und dabei unzählige Autos überholten.

"Wenn die Fahrer überholen wollen, dann hindert sie daran nichts", so der Brite bei einem Besuch der 'Autosport International Show'.

"Wenn jemand ans Ende des Feldes geschickt wird, dann scheinen sie keine Probleme zu haben, auf den zweiten oder dritten Rang zu kommen. Aber wenn sie als Dritter starten, dann scheinen sie ein Problem zu haben, bis auf den ersten Rang zu kommen."

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