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FIA schreibt einheitliche Elektronik aus

Die FIA sucht ab sofort offiziell nach einem Zulieferer für eine einheitliche Elektronik ab 2008, die Ausschreibung läuft bis 31. März 2006.

Die FIA macht kein Geheimnis daraus, dass sie die Kosten in der Formel 1 reduzieren möchte, und ein wesentlicher Punkt in diese Richtung ist die Beschneidung der Elektronik. Damit könnte man gleichzeitig das Unterbringen von verbotenen elektronischen Systemen besser kontrollieren. Nun steht man aus diesem Grund offenbar unmittelbar vor der Einführung einer Einheitselektronik.

Dem Präsidenten der FIA, Max Mosley, ist dies schon lange ein Anliegen, doch die Automobilhersteller wehren sich natürlich gegen restriktivere Regeln im elektronischen Bereich, weil sie dort ihre Kompetenz für die Serienproduktion unter Beweis stellen wollen. Spätestens 2008 soll damit aber Schluss sein - und ab sofort sucht die FIA offiziell nach einem einheitlichen Zulieferer für eine standardisierte Elektronik.

In der Ausschreibung heißt es, dass das System einen V8-Motor, ein Sechs- oder Siebenganggetriebe, ein hydraulisches Differenzial, ein Modul zur Energierückgewinnung und die Schnittstellen zwischen Soft- und Hardware steuern können muss. Außerdem sind eine Lenkradelektronik für die vielen Knöpfe und Anzeigen, umfangreiche Datenaufzeichnungstools, verschiedenste Sensoren und eine einheitliche Telemetrie notwendig.

Firmen, die sich vorstellen könnten, mit so einem elektronischen System in die Formel 1 einzusteigen, müssen ihre Angebote bis spätestens 31. März dieses Jahres bei der FIA einreichen. Diejenigen Interessenten, die dies tun, bekommen in weiterer Folge eine detaillierte Aufgabenstellung zugesandt. Anschließend wird die FIA entscheiden, welcher Bewerber den - finanziell natürlich sehr lukrativen - Zuschlag erhalten soll.

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