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Große und kleine, fixe und künftige Änderungen

Die F1-Kommision beschloss geringfügige Änderungen. Plus: Die F1-Teams wollen den GP-Freitag in einen fanfreundlichen Testtag verwandeln, schon ab 2007!

Michael Noir Trawniczek

Kleine und große Änderungen sind in der Formel 1 geplant. Am Mittwoch tagte das World Council, am Donnerstag die Formel 1-Kommision.

Ab Magny Cours: Quali-Heat Nr. 3 um 5 min kürzer?

Eine Änderung soll, laut einem bislang unbestätigten Bericht von Auto, Motor und Sport, ab sofort gültig werden: Schon ab dem Frankreich-Grand Prix wird dem Bericht zufolge der dritte Qualifying-Teil nur noch 15 statt bislang 20 Minuten betragen. Es handelt sich um jenen Teil der Qualifikation, bei dem zunächst lediglich Sprit verbrannt wird. Weil der Kommisions-Beschluss eigentlich vom WC abgesegnet werden müsste, dieses jedoch einen Tag zuvor seine Sitzung abhielt, muss der Beschluss per Fax-Voting dingfest gemacht werden.

Motoren-Homologierung: Frist bis 16. Juli

Was die immer noch strittige Frage der Motoren-Einfrierung anbelangt, erhielten die Hersteller eine Frist bis 16. Juli, um alle Unterschriften unter das so genannte "Indianapolis-Abkommen" zu bekommen. Dieses Abkommen stellt einen Alternativ-Vorschlag zur von der FIA ursprünglich geplanten vollen Homologierung der Motoren ab 2008 dar. Zudem muss auch noch für das Übergangsjahr 2007 eine brauchbare Lösung gefunden werden.

Neuer F1-Kalender: Hockenheim & Suzuka gestrichen?

Die F1-Kommision hatte auch den Kalender 2007, respektive dessen ersten Entwurf auf ihrer Tagesordnung. Für die Saison 2007 sollen 18 Rennen geplant sein - Spa-Francorchamps soll im kommenden Jahr wieder zurückkehren. Angeblich soll deshalb schon 2007 eines der beiden Rennen in Deutschland gestrichen werden - weshalb im kommenden Jahr Hockenheim aussetzen müsste. Es wird demnach auch keine zwei GP in Japan geben - weil die F1 nach Fuji zurückkehrt, müssen viele Piloten auf ihren Lieblingskurs, Suzuka verzichten.

Verbesserung des GP-Freitags schon ab 2007?

(Noch) nicht von der F1-Kommision wurde folgendes Thema behandelt: Die F1-Teams ziehen laut einem Bericht von Autosport in Betracht, künftig, und zwar schon ab der kommenden Saison, den GP-Freitag als "fanfreundlichen Testtag" umzugestalten.

Das heißt: Anstatt der jeweils einstündigen Freien Trainings am Freitag vor dem Grand Prix ein voller Testtag, an dem jedes der elf Teams einen dritten Wagen einsetzen darf. Zudem sollen Aktionen wie Autogrammstunden und Paddock-Führungen den Fans die Formel 1 wieder näher bringen.

Weil dieser Testtag von der GP-Veranstaltung ausgegliedert wäre, würden auch die Stammpiloten keinem Rundengeiz unterliegen. Dafür würden die Testtage während der Saison weiter reduziert werden. Der GP würde offiziell nur noch zwei Tage beinhalten. Laut dem Bericht soll die Mehrheit der elf Formel 1-Teams den Plan befürworten.

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