MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kehrt Eddie Jordan in die Formel 1 zurück?

Das legendäre Formel 1-Team von Eddie Jordan könnte ab 2008 ein Comeback feiern - der irische Charakterkopf soll diesbezüglich Pläne schmieden.

Früher war er die rechte Hand von Eddie Jordan, jetzt ist er nur noch Formel-1-Experte bei unseren Kollegen von 'Setanta': Gary Anderson. Dennoch ist er mit dem ehemaligen Rennstalleigentümer nach wie vor eng befreundet - und weiß seit einem längeren Telefonat genau über dessen Pläne Bescheid, 2008 ein Comeback zu geben.

"Soweit ich informiert bin, hat er sich für die Weltmeisterschaft eingeschrieben", bestätigte Anderson. "Ich habe in den vergangenen Wochen ein paar Mal mit ihm gesprochen. Es war zumindest seine Absicht. Wir müssen jetzt abwarten, was hinsichtlich der Auswahl der Bewerbungen passieren wird. Die FIA will das erst im April bekannt geben. Ob es also tatsächlich klappen wird, kann man jetzt noch nicht sagen."

Der Ire erklärte, dass Jordan an Max Mosleys Ideen zur Kostensenkung Gefallen gefunden habe, weil es in Zukunft auch Privatiers wieder möglich sein könnte, mit einem vernünftigen Budget ein konkurrenzfähiges Formel-1-Team aufzustellen. Der ehemalige Paradiesvogel unter den Teamchefs soll sogar schon bei Bernie Ecclestone angeklopft haben, der seinerseits über die neuen Eigentümer des ehemaligen Jordan-Rennstalls, Midland, ohnehin alles andere als glücklich ist.

Anderson: "Eddie sieht eine Möglichkeit, zu etwas zurückzukehren, was er liebt - und er sieht eine Möglichkeit, wieder konkurrenzfähig zu sein. Es macht ja keinen Sinn, wenn man nicht konkurrenzfähig ist, denn genau so war es in den letzten Jahren bei Jordan", sagte er. Der Name Jordan würde übrigens ebenfalls zurückkehren: "Ich denke, dass das sein Plan ist, sollte es wirklich klappen und seine Bewerbung angenommen werden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird