MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Keine Einigung im Formel-1-Streit

Prinzipiell sind alle kommerziellen Fragen hinsichtlich der Zukunft der Formel 1 geklärt, dennoch verweigern die Hersteller noch ihre Unterschrift.

Anfang März sind im Grunde genommen alle Fragen hinsichtlich der kommerziellen Zukunft der Formel 1 geklärt, doch ein Meeting in Bahrain führte trotzdem nicht zur Ratifizierung eines Verständnismemorandums. Vorerst hängt die Königsklasse des Motorsports damit weiterhin in der Schwebe.

Laut auto motor und sport liegt das Problem momentan darin, dass die Automobilhersteller nicht selbst unterschreiben, sondern ihre Teams vorschicken wollten, wodurch sie unter Umständen wieder aus Bernie Ecclestones Concorde Agreement aussteigen hätten können. Darauf wollen sich die Formel-1-Teilhaber freilich nicht einlassen, schließlich würde man so früher oder später wieder Gefahr laufen, mit einer Konkurrenzserie konfrontiert zu werden.

"So bestünde Gefahr, dass die Hersteller in ein paar Jahren erneut mit einer eigenen Serie drohen. Dafür schütten wir nicht 1,2 Milliarden Dollar extra aus", stellte Gerhard Gribkowsky von der Bayerischen Landesbank, der die Verhandlungen für die Ecclestone-Seite leitet, klar. Im Prinzip sei man sich jedoch einig, nur Details - etwa die Anzahl der Herstellersitze im Vorstand der Formel-1-Holding SLEC - müssten noch geklärt werden. Ecclestone bietet 50 Prozent all seiner Einnahmen zur Ausschüttung an.

Ein weiterer Knackpunkt soll sein, dass sich keiner der Hersteller bis inklusive 2012 an die Formel 1 binden will. Diesbezüglich scheint sich jedoch eine Kompromisslösung abzuzeichnen: Wenn sich die Hersteller auf eine Vereinbarung einlassen, bis 2012 zumindest keine eigene Grand-Prix-Rennserie zu gründen, werden sie wohl auch in der Formel 1 antreten dürfen, ohne sich verbindlich an diese binden zu müssen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Verstappen mit neuer Kritik

"Das mache ich, wenn ich Mario Kart spiele"

Nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Australien hat Max Verstappen noch einmal mit Kritik am neuen Reglement nachgelegt und einen Vergleich mit Mario Kart gezogen

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien