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Laut Mosley: Der CDG kommt bald

Obwohl er von den Techniker für 2007 abgelehnt wurde, geht FIA-Boss Mosley davon aus, dass der CDG-Flügel schon bald eingesetzt werden könnte.

Illustration: FIA

Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte der Automobilweltverband FIA Vorschläge für ein radikal neues Flügelkonzept. Mit dem zweigeteilten CDG-Heckflügel wollte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits sollten die Autos aerodynamisch deutlich weniger Abtrieb generieren, andererseits sollte es einem hinterherfahrenden Piloten wieder ermöglicht werden, sich nahe an den Vordermann heranzusaugen, womit Überholmanöver erleichtert werden sollten.

Die Idee wurde damals von einigen Technischen Direktoren der Rennställe gut aufgenommen, eine Einführung im Jahr 2007 wurde jedoch abgelehnt, da das Konzept für noch nicht ausreichend entwickelt gehalten wurde. Seitdem forscht die FIA jedoch selbst weiter an den Ideen, FIA-Präsident Max Mosley geht daher davon aus, dass die CDG-Flügel schon bald Einzug in die Königsklasse des Motorsports halten könnten.

Experten haben das letzte Wort

"Das Flügelkonzept wird derzeit von Aerodynamikspezialisten diskutiert", erklärte der Brite auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Grand Prix von Großbritannien. Darüber hinaus zeigte er sich noch immer von der Idee überzeugt: "Wenn es wie geplant funktioniert, dann reduziert es den Luftwiderstand des hinterherfahrenden Autos, verschafft diesem mehr Abtrieb und erzeugt so großartige Überholmöglichkeiten."

"Wenn es nicht wie geplant funktioniert", erläuterte er weiter, "dann reduziert es den Luftwiderstand sogar noch stärker, und die hinteren Autos können noch leichter überholen." Trotz seiner nach wie vor großen Begeisterung für das Konzept müssten nun jedoch die Experten entscheiden, ob und wann die CDG-Flügel eingeführt werden können: "Das ist eine Frage für die Experten, jede Regeländerung erfordert die einstimmige Unterstützung aller Teams."

"Derzeit sieht es für den geteilten Flügel, den CDG-Flügel, sehr gut aus, aber es ist weiterhin alles offen", fuhr er fort. "Wir wollen zwei Dinge sehen: Weniger Abtrieb, den die Teams durch breitere Reifen wieder zurückbekommen, und Überholmanöver." Vom Erfolg des CDG-Konzepts ist er indes weiterhin überzeugt: "Momentan würde ich mein Geld auf den CDG-Flügel setzen, aber letztendlich entscheiden die Aerodynamiker."

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