MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

TWG ordnet keine Änderungen an

Trotz flexibler Flügel und V10-Diskussion: Die Technische Arbeitsgruppe der Formel 1 hat beschlossen, das Reglement vorerst nicht anzupassen.

Flexible Flügel hin, V10-Motoren her: Die Technische Arbeitsgruppe der Formel 1 (Technical Work Group, TWG), der die Technischen Direktoren aller elf Teams angehören, hat bei ihrem Treffen am Mittwoch beschlossen, die aktuellen Regeln vor dem Europaauftakt in Imola nicht zu verändern. Damit kann die "Flügelaffäre" wohl endgültig zu den Akten gelegt werden.

Beim Grand Prix von Malaysia hatten acht Teams einen Protest gegen Ferraris angeblich flexible Flügel angekündigt, doch Charlie Whiting (Bild), Technischer Delegierter der FIA, griff beschwichtigend ein, forderte Ferrari zu einer Anpassung des Frontflügels auf und verhinderte damit einen möglichen Eklat. Auch McLaren-Mercedes und das BMW Sauber mussten minimale Modifikationen anbringen, so dass das Thema nun aus der Welt sein sollte.

Zwar besteht in Fachkreisen nach wie vor ein Konsens darüber, dass einige Rennställe hart am Rande der Legalität operieren, was die Flexibilität aerodynamischer Elemente angeht, doch die entsprechenden Schlupflöcher sollen in Form von verschärften Belastungstests und neuen Messmethoden frühestens nächstes Jahr gestopft werden. Momentan, so ist man sich einig, würde eine Änderung nur unnötig mehr Staub aufwirbeln und kaum Gutes tun.

Gleiches gilt für die Cosworth-V10-Motoren der Scuderia Toro Rosso, die nur am Rande ein Thema waren und ebenfalls nicht verändert werden müssen. Zwar machen vor allem MF1 Racing und Super Aguri keinen Hehl daraus, dass sie sich schärfere Restriktionen für das B-Team von Red Bull Racing wünschen, doch die FIA sieht momentan keinen Handlungsbedarf. Man wolle die Situation aber genau im Auge behalten und nötigenfalls eingreifen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Das gibt eine Ermahnung von Toto Wolff: George Russell und Kimi Antonelli haben im Kanada-Sprint Erinnerungen an Rosberg vs. Hamilton wach werden lassen

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Grand Prix von Kanada: 29 Runden lang ein Herzschlag-Thriller, dann entscheidet die Mercedes-Technik - McLaren verzockt sich am Start mit falscher Reifenwahl

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen