MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Tragischer Todesfall

Die französische Reifenfirma Michelin trauert um ihren Vorstand Edouard Michelin, der am Freitag in Frankreich bei einem Bootsunglück ums Leben kam.

Foto: Michelin

Die französische Reifenfirma Michelin trauert um ihren CEO Edouard Michelin. Wie ein Sprecher der Firma bestätigte, kam der 42jährige am Freitag bei einem Bootsunglück in der Nähe der französischen Insel Sein ums Leben.

Dort wollte Michelin Seebarsche angeln - das Boot sank aus bislang unerklärlichen Gründen, Michelin wurde tot im Meer aufgefunden, der Franzose ist ertrunken. Laut der lokalen Polizeibehörde sind die näheren Umstände dieses tragischen Unfalls noch ungeklärt, es wird immer noch nach einer zweiten Person gesucht, die mit Michelin die Angeltour unternommen haben soll.

Edouard Michelin wurde 1963 geboren und stand der von seinem Urgroßvater im Jahre 1889 gegründeten Firma seit dem Jahr 1999 als CEO vor. Zuvor arbeitete er nach erfolgreichem Studium und dem Ableisten des Militärdienstes unter der Direktion seines Vaters Francois im Familienbetrieb. Edouard Michelin hinterlässt eine Frau und sechs Kinder.

Frankreichs Präsident Chirac würdigte umgehend die Verdienste des 42jährigen: "Als Vorstand einer Firma, die für die französischen Menschen einen speziellen Platz einnimmt, hat Edouard Michelin den Betrieb umfangreich modernisiert und ihn zu einem allgemein bekannten und weltberühmten französischen Industrie-Champion geformt."

Die Reifenfirma erklärte in einer offiziellen Aussendung: "Für seine Familie und unsere weltweit 130.000 Mitarbeiter ist das unfassbar traurig. Michel Rollier, unser Co-Managing Director, wird die Kontinuität unseres Managements sichern."

Auch die Oberste Sportbehörde FIA, die in punkto Formel 1 ein stark unterkühltes Verhältnis zu der Reifenfirma pflegte, kondolierte: "Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit mit Herrn Michelin's Familie, seinen Freunden und Kollegen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium