MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

15 Piloten drehten fleißig ihre Runden

Am 2. Tag der Jerez-Tests war McLaren-Pilot Pedro de la Rosa um eine halbe Sekunde schneller als Renault-Tester Heikki Kovalainen. Alex Wurz wurde 9. von 15.

Neun Teams waren heute auf der bei den Formel-1-Teams beliebten Rennstrecke von Jerez zu Testzwecken unterwegs und wie schon am Vortag war Pedro de la Rosa der Schnellste. Der Spanier kam nach 85 Runden auf eine Bestzeit von 1:17.547 Minuten und ließ die Konkurrenz damit deutlich hinter sich - auch Testfahrer Gary Paffett, der in das Cockpit von Montoya möchte, das in Magny-Cours de la Rosa erhalten hatte. Dem Briten fehlte nach 93 Runden auf dem fünften Rang liegend rund eine Sekunde auf den Bestwert.

Der zweite Rang ging an Renault-Testfahrer Heikki Kovalainen, dem nach 128 Runden 0,482 Sekunden auf die Tagesbestzeit fehlten. Der Finne war damit der fleißigste Pilot des zweiten Testtages. Im zweiten Renault saß José-María López, dem nach 87 Runden auf Rang elf liegend 1,847 Sekunden auf die Bestzeit fehlten.

Auf den Plätzen drei und vier folgten die Honda von Anthony Davidson und Stammfahrer Jenson Button. Davidson hatte nach 92 Runden 0,726 Sekunden Rückstand, bei Paffett waren es 0,971 Sekunden.

Der schnellste BMW Sauber F1 Team Fahrer war Versuchspilot Robert Kubica auf dem sechsten Rang, der nach 92 Runden 1,206 Sekunden Rückstand zu verzeichnen hatte. Nick Heidfeld im zweiten BMW Sauber F1.06 landete mit 2,013 Sekunden Abstand auf dem 13. Rang.

Robert Doornbos im Red Bull Racing folgte mit 1,435 Sekunden Rückstand auf dem siebten Rang. Stammfahrer David Coulthard belegte nach 65 Umläufen auf dem 4,428 Kilometer langen Kurs mit 1,912 Sekunden Rückstand den 12. Rang.

Auch Toyota hatte zwei Autos vor Ort, die Japaner hatten beide Testfahrer im Einsatz. Ricardo Zonta war heute nach 123 Runden mit 1,439 Sekunden Rückstand auf dem achten Rang liegend rund zwei Zehntelsekunden flotter unterwegs als Olivier Panis, der auf dem zehnten Rang geführt wurde und 103 Runden abspulte.

Zwischen die beiden Toyota schob sich Alexander Wurz im einzig anwesenden Williams-Boliden. Dem Österreicher fehlten nach 93 Runden 1,593 Sekunden auf die Bestzeit. Neel Jani (Scuderia Toro Rosso) beendete den Tag nach 51 Runden mit 2,832 Sekunden Rückstand auf dem 14. Rang. Das Schlusslicht bildete Giorgio Mondini im Auto des MF1 Racing-Teams mit 3,494 Sekunden Rückstand nach 85 Runden.

Testzeiten

 1.  de la Rosa    McLaren      1:17.547   85
 2.  Kovalainen    Renault      1:18.029  128
 3.  Davidson      Honda        1:18.200  107
 4.  Button        Honda        1:18.273   92
 5.  Paffett       McLaren      1:18.518   93
 6.  Kubica        BMW          1:18.753   92
 7.  Doornbos      Red Bull     1:18.982   52
 8.  Zonta         Toyota       1:18.986  123
 9.  Wurz          Williams     1:19.140   93
10.  Panis         Toyota       1:19.143  103
11.  Lopez         Renault      1:19.394   87
12.  Coulthard     Red Bull     1:19.459   65
13.  Heidfeld      BMW          1:19.560   96
14.  Jani          Toro Rosso   1:20.379   51
15.  Mondini       MF1          1:21.041   85

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona