MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Berger räumt Liuzzi gute Chancen ein

Obwohl er Vitantonio Liuzzi mit Ende der Saison den Laufpass geben wird, ist Gerhard Berger überzeugt, dass der Italiener eine Zukunft in der Formel 1 hat.

Scott Speed fackelte nicht lange – nach seinem Rauswurf bei der Scuderia Toro Rosso packte der US-Amerikaner seine Koffer und flog in die Heimat zurück, wo er im kommenden Jahr für Red Bull den NASCAR Sprint Cup bestreiten könnte.

Teamkollege Vitantonio Liuzzi wird 2008 ebenfalls nicht mehr für Toro Rosso fahren. Das stand schon Wochen vor dem Rauswurf von Speed, der Verpflichtung von Sebastian Vettel und der Bekanntgabe von Sébastien Bourdais fest.

Der Italiener schaut sich auf dem Formel-1-Markt um und möchte auch im kommenden Jahr in der „Königsklasse des Motorsports” an den Start gehen. Sein derzeitiger Chef Gerhard Berger räumt ihm diesbezüglich auch gute Chancen ein – obwohl er öffentlich keinen Hehl daraus gemacht hat, mit seiner Leistung nicht zufrieden gewesen zu sein.

Der Österreicher dementiert gegenüber Autosport Berichte, wonach Bourdais schon in diesem Jahr ins Auto einsteigen könnte – man wolle das Team nun nach dem Tausch Vettel gegen Speed stabilisieren: "Wir hatten mit Scott eine schwierige Zeit, die haben wir mit Tonio jedoch nicht", verrät Berger. Zumindest auf der menschlichen Ebene ist man mit Liuzzi also zufrieden.

Man hege gegen den 26jährigen keinerlei Groll und wäre aus diesem Grund froh, wenn Liuzzi noch ein paar gute Rennen fahren könnte: "Er hat eine gute Zukunft vor sich."

Der Anteilseigner des Teams schließt jedoch aus, dass man Liuzzi die Rolle des Testfahrers anbieten wird, da man zwei neue Fahrer habe, die jeden Kilometer dringend brauchen. Es sei sehr schwierig jemandem zu sagen, er habe eine große Zukunft vor sich, wenn er für Toro Rosso testet.

Laut Berger sei Liuzzi ein netter Kerl, der zu bestimmten Moment schnell sein kann – es sei für ihn nun ein guter Zeitpunkt, eine andere Umgebung zu finden, die sein Potenzial besser zum Vorschein bringen kann, als dies Toro Rosso konnte.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird