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Neues aus der "Königsklasse"

Ab 2008 kommt der GP von Singapur - evtl. mit Nachtrennen | Aerodynamiker Agathangelou verässt RBR-Renault | Dr. Helmut Marko: "Heute ist RBR die vierte Kraft!"

Ab 2008 kommt der GP von Singapur - evtl. mit Nachtrennen

Nun ist es offiziell, es wird ab dem kommenden Jahr erstmals einen Formel-1-Lauf in Singapur geben, dies bestätigte S. Iswaran, Minister für Handel und Industrie, laut Reuters am Freitag auf einer Pressekonferenz.

Das Rennen soll im September oder Oktober stattfinden und könnte als erstes Nachtrennen der Formel 1 unter Flutlicht ausgetragen werden. Iswaran erklärte, man strebe ein solches an, räumte jedoch ein: "Die Sicherheit steht für uns an oberster Stelle."

Das Land möchte ein Rennen veranstalten, um mehr Touristen anzulocken und das Image international zu verbessern.

Aerodynamiker Agathangelou verässt RBR-Renault

Im Rahmen einer Umstrukturierung der Aerodynamik-Abteilung durch Adrian Newey hat der Leiter der Aerodynamik-Abteilung, Ben Agathangelou, das Team verlassen.

Newey wollte seinem Kollegen eine organisatorischere Funktion zuweisen, um Peter Prodromou die Rolle des Aerodynamik-Chefs zukommen zu lassen.

Weil Agathangelou über dieses Angebot nicht glücklich war, einigte man sich darauf, getrennte Wege zu gehen.

"Wir haben ihm eine andere Position angeboten, mit der er sich nicht wohl fühlte, also haben wir uns auf eine freundschaftliche Lösung geeinigt", so Teamchef Christian Horner gegenüber Autosport, der erklärt, dass der Aerodynamik immer noch unter Vertrag steht. Für Agathangelou, der vermutlich ein Jahr für kein anderes Team arbeiten darf, soll kein neuer Mitarbeiter ins Team geholt werden

Dr. Helmut Marko: "Heute ist RBR die vierte Kraft!"

RBR-Renault scheint sich nach dem verpatzten Saisonauftakt langsam zu erholen. Beim Test in Barcelona fuhr David Coulthard sogar Wochenbestzeit. "Wir haben auf Teufel komm raus am Speed entwickelt, wir wollten nicht haltbar auf Platz zwölf kommen. Heute sind wir die vierte Kraft", sieht sich Red-Bull-Konsulent Helmut Marko nun bestätigt.

"Hochzufrieden" sei er auch mit dem Renault-Motor - und mit den beiden Fahrern, zwischen denen die Harmonie einigermaßen stimmt: "Die beiden gehen nicht miteinander essen, aber sie respektieren ich."

Gerüchte, wonach Dietrich Mateschitz, der Chef des österreichischen Energiegetränkekonzerns, langsam ungeduldig werden könnte, weil seine Vorgaben nicht erfüllt werden, dementierte Marko: "Wir wollen in diesem Jahr aus eigener Kraft in die Punkteränge. So stand es immer im Zeitplan."

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