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Neuer Kurs im Streckenparadies

Im Süden Spaniens wurde der neue Circuito Monteblanco errichtet - die hochmoderne Strecke bietet verschiedene Kursvarianten und ist Formel 1-testtauglich.

Michael Noir Trawniczek
Foto: motorsport-guide.com

Sie wundern sich, warum heimische Piloten wie Mathias Lauda oder Andy Soucek es bevorzugen, in Spanien zu leben? Nun, eine mögliche Begründung könnte in der Vielzahl an Rennstrecken liegen. Schließlich gibt es in Spanien mehr als zehn Rennstrecken - drei davon werden regelmäßig von der Formel 1 zu Testzwecken befahren. In Kürze wird es neben Montmelo, Jerez und Valencia eine vierte Strecke mit Typ 1-Status (wird von der FIA vergeben und ist nötig, um F1-Tests veranstalten zu können) geben - im Süden des Landes, in La Palma del Condado, Huelva, nur 50 Kilometer vom Flughafen in Sevilla entfernt, wurde der "Circuit Monteblanco" errichtet.

Man glaubt es gar nicht - aber die 4,5 Kilometer lange Strecke wurde nicht von Formel 1-Hausarchitekt Hermann Tilke, sondern von der Architektengruppe TN-GPO konzipiert und ist wie die hochmoderne Paul Ricard-Strecke in Le Castellet für verschiedene Kursführungen ausgelegt. 14 verschiedene Varianten, sogar eine 5,6 km lange für Langstreckenrennen sind möglich. Laut motorsport-guide soll zusätzlich sogar eine Kopie des Straßenkurses von Monaco errichtet werden.

Für die Formel 1-Boliden sagen die Veranstalter Rundenzeiten von 1:30 Minuten voraus, auf der 960 Meter langen Geraden sollen die F1-Autos eine Spitzengeschwindigkeit von 315 km/h erreichen. Die Strecke besitzt die Homologation für F1-Testfahrten - für Rennen ist sie für alle Klassen außer der Formel 1 zugelassen. Laut Streckenchef Michel Ligonnet wird McLaren-Mercedes auf der neuen Strecke Testfahrten absolvieren, aber auch Teams aus der Formel 3, der DTM und dem Sportwagenbereich sollen ihr Interesse angemeldet haben.

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