MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Piloten & die Sicherheit setzten sich durch

Gleich zwei Aussagen bestätigen: Das für 2009 geplante Verbot von Reifenwärmern wird bei der World Coucil-Sitzung am Mittwoch rückgängig gemacht.

Michael Noir Trawniczek

Bislang hat die FIA argumentiert, man wolle 2009 die Reifenwärmer aus Spargründen verbieten. In Wahrheit jedoch kostet so eine Heizdecke nicht mehr als 100 Euro - die FIA wollte mit der Einführung der profillosen Slicks für zusätzliche Spannung sorgen, zumal Reifenhersteller Bridgestone versprach, dass der 2009 zum Einsatz kommende Slickreifen recht schnell auf die nötige Temperatur gebracht werden könne.

Den Piloten war diese Regel von Beginn an ein Dorn im Auge - kalte Reifen können verheerende Folgen haben, man erinnere sich nur an den schweren Unfall von Alex Zanardi im Champ Car-Rennen auf dem Lausitzring - damals waren kalte Reifen die Ursache dafür, dass sich der Bolide des Italieners drehte, auf die Strecke schlitterte und von einem Konkurrenten mit Topspeed torpediert wurde.

Die Sicherheit steht natürlich an erster Stelle - zumal das Reifenwärmverbot nicht wirklich für mehr Spannung gesorgt hätte. Nun scheinen sich die Piloten durchgesetzt zu haben. Bei der am Mittwoch stattfindenden Sitzung des FIA World Council soll das Verbot der Reifenwärmer gecancelt werden. Dies bestätigte Toyota-Technikdirektor Pascal Vasselon gegenüber motorsporttotal: "Das wurde bereits diskutiert, es fehlt nur noch die Bestätigung." Alex Wurz erklärte gegenüber Sportnet: "Die Fahrer werden happy sein, denn wir verwenden nächstes Jahr Slickreifen und Heizdecken – das ist zu 99 Prozent fix. Die Entscheidung wird am Mittwoch fallen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord