MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Campos hat keinen Platz für Piquet junior

Nelson Piquet junior hat sich zwar für einen Platz bei Campos beworben, dort will man neben Bruno Senna aber keinen zweiten Brasilianer verpflichten.

Nelson Piquet junior muss seine Hoffnungen aufgeben, beim Newcomer-Team Campos in die Formel 1 zurückzukehren. Die spanische Mannschaft hat dem Sohn des dreifachen Weltmeisters eine Absage erteilt. Campos-Teamchef Daniele Audetto (Bild) hat gegenüber La Stampa bestätigt, dass es Kontakt zu Piquet gab – doch er erklärte, dass sich das Team gegen ihn entschieden hat. Die Vorkommnisse in Singapur des Jahres 2008 seien jedoch nicht der Grund dafür.

Bei der Kontaktaufnahme soll sogar Bernie Ecclestone – seit gemeinsamen Brabham-Tagen ein Vertrauter von Nelson Piquet – geholfen haben. "Wir haben tatsächlich ein Angebot von Piquet bekommen", so Audetto, der betonte: "Wir haben nichts gegen Nelsinho, obwohl er in den Unfallskandal verwickelt war. Er ist ein guter Fahrer, er ist schnell und erfahren."

Die Gründe für die Absage sind laut Audetto andere: "Wir haben schon Bruno Senna unter Vertrag und wir können nicht mit zwei Brasilianern antreten. Und die vorgeschlagenen 15 Prozent Investment wären weniger, als andere Fahrer mitbringen würden; Italiener, Russen, Chinesen, Deutsche – um ein paar Nationalitäten zu nennen." Man verhandle derzeit mit potenziellen Piloten – "bis alle Details geklärt sind", so Audetto abschließend.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz